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Der neue Feminismus - Zwischen Pop und Marketing

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Katalogzettel

Titel Der neue Feminismus - Zwischen Pop und Marketing
Titelzusatz Kulturdoku
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2021.03.08 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-23368

Information

Inhalt

[Senderinformation] Frech, fröhlich, sexy: „We should all be feminists!“ Spätestens seit lautstarke Guerilleras wie die Riot Girls oder Femen aktionistisch auf den Plan getreten sind, inspiriert ein neuer Feminismus die Popkultur und spiegelt sich in ihr wider. Nicht weniger befeuernd wirkt die #metoo-Bewegung. Die neue Frauenbewegung des 21. Jahrhunderts wurde von der Modewelt der Pariser Haute Couture ebenso geprägt wie von Madonna oder Beyoncé.

Durch den Einfluss von Meinungsbildnerinnen wie der Autorin Roxane Gay, der Regisseurin Virginie Despentes oder der Designerin Maria Grazia Chiuri sind feministische Debatten derzeit so präsent wie kaum je zuvor. Die Popkultur hat feministische Theorien zur kommerziellen Botschaft gemacht. Heute gilt es als cool, sich für Frauenrechte einzusetzen.

Aber ist dieser neue Feminismus - zwischen Pop und Marketing - eine bloße Modeerscheinung oder hat er das Potential für echte Revolution? Sind die jungen Aktivistinnen tatsächlich in die Fußstapfen von Pionierinnen des Feminismus wie Simone de Beauvoir und Simone Veil getreten?

Zwischen Girl Power, Empowerment und Bad Feminists: Seit den 1980er-Jahren manifestiert sich die Frauenbewegung in allen Bereichen der Popkultur, in einer stark mediatisierten und kommerzialisierten Form. Musik, Mode und Werbung treiben die öffentliche Diskussion voran und zeichnen ein neues Bild der Frau des 21. Jahrhunderts.

Diese moderne Frau ist frei, sexy, selbstbestimmt und kämpft nicht nur gegen Geschlechterdiskriminierung und Sexismus, sondern in Form eines inklusiven Feminismus auch gegen Rassismus und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Mittlerweile wird der neue, weniger dogmatische Feminismus mit seinen positiven Statements auch von konservativeren Feministinnen ernstgenommen.

Songs wie "Balance ton quoi" der belgischen Sängerin Angèle oder der Rap der französischen Sängerin Chilla oder Influencerinnen wie das Mannequin und ehemalige Escort-Girl Zahia Dehar sorgen für Veränderung. Im Hinblick auf das Bild des weiblichen Körpers bis hin zur Hypersexualisierung, Gleichstellungs- und Genderfragen, sexuellen Lust und Modellen des Zusammenlebens von Mann und Frau. Der Film zeichnet eine Entwicklung nach, die sich in den Medien und in den sozialen Netzwerken abspielt und bisher noch nicht in dieser Form dokumentiert wurde.

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