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Noch immer Lockdown: Zerstören wir unsere Wirtschaft?

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7

Katalogzettel

Titel Noch immer Lockdown: Zerstören wir unsere Wirtschaft?
Urheber/innen und Mitwirkende Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in] [GND ]
Kocher, Martin [Diskutant/in] [GND ]
Püschel, Klaus [Diskutant/in] [GND ]
Stift, Nina [Diskutant/in]
Gruber-Risak, Martin [Diskutant/in]
Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2021.03.25 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-23603
Gesamtwerk/Reihe Talk im Hangar-7

Information

Inhalt

[Senderinformation] Fast eine Million Österreicher sind in Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit oder in Schulungsmaßnahmen – und viele von ihnen wissen kaum noch, wie sie über die Runden kommen. Jetzt erwägt die Regierung die nächsten harten Maßnahmen gegen erneut stark ansteigende Infektionszahlen, während gleichzeitig auch immer mehr Betriebe Insolvenz anmelden. Hart betroffen sind Handel, Tourismus oder auch die Freizeitbranche.

Wie gut kann der Staat noch mit Hilfspaketen gegensteuern? Geht dem Sozialstaat bald die Luft aus? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Arbeitswelt und die Art, wie wir einkaufen und unsere Freizeit gestalten? Kehren die Menschen dem stationären Handel komplett den Rücken zu? Sterben unsere Innenstädte? Und sind all diese massiven Maßnahmen überhaupt notwendig? Müssen wir tatsächlich unsere Wirtschaft mit Lockdowns an die Wand fahren?

Zu Gast bei Moderator Michael Fleischhacker: Österreichs Arbeitsminister Martin Kocher, der erklärt, was auf Arbeitnehmer und Wirtschaft nach der Ende Juni auslaufenden Corona-Kurzarbeit zukommt. Der Hamburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püschel warnt vor neuen harten Lockdowns und plädiert für gezieltere Maßnahmen, die der Wirtschaft und den Menschen weniger schaden als nutzen. Verstärkten Fokus der Politik auf die Opfer der Maßnahmen verlangt auch der Arbeitsrechts-Professor Martin Gruber-Risak: Die bisherigen Mittel kämen nicht bei den wirklich Bedürftigen an, so drohe eine noch tiefere soziale Spaltung. Nach dem Horror-Jahr 2020 mit drei Monaten Komplett-Ausfall steht der Modehändlerin Nina Stift und ihren 60 Mitarbeitern das Wasser bis zum Hals. Weitere Lockdowns bedrohen den Fortbestand des 200 Jahre alten Tullner Traditionsbetriebs, sie warnt vor einem Pleite-Tsunami, der die gesamte österreichische Wirtschaft mit in den Abgrund reißen könnte.

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