Hugo Portisch - Die Geburt Europas 1945-1989
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Katalogzettel
| Titel | Hugo Portisch - Die Geburt Europas 1945-1989 |
| Titelzusatz |
Teil 3 von 4 |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Portisch, Hugo [Idee]
[GND
]
Pfeifer, Andreas [Moderation] Wolm, Karo [Gestaltung] [GND ] Obonya, Cornelius [Sprecher/in] [GND ] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2021.04.03 [Sendedatum] 2019 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-23713 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] In Teil 3 beschreibt Hugo Portisch die Zeit vom Ende des Weltkriegs im Jahr 1945 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut.
Im Westen formiert sich ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union entwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monnet (1888-1979), zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle. Daraus entwickelt sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt „Europäische Union“.
Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michail Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der „Eiserne Vorhang“ fällt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut.
Im Westen formiert sich ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union entwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monnet (1888-1979), zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle. Daraus entwickelt sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt „Europäische Union“.
Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michail Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der „Eiserne Vorhang“ fällt.