Hugo Portisch - Die Geburt Europas 1989 - 2019
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Katalogzettel
| Titel | Hugo Portisch - Die Geburt Europas 1989 - 2019 |
| Titelzusatz |
Teil 4 von 4 |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Portisch, Hugo [Idee]
[GND
]
Pfeifer, Andreas [Moderation] Wolm, Karo [Gestaltung] [GND ] Obonya, Cornelius [Sprecher/in] [GND ] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2021.04.03 [Sendedatum] 2019 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-23789 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Der große Umbruch in Europa beginnt an der österreich-ungarischen Grenze. Im Sommer 1989 wird für ein „europäisches Picknick“ der Paneuropa Bewegung kurz die Grenze geöffnet. Hunderte DDR Bürger, die sich in Ungarn aufhalten, flüchten über die ungarische Grenze nach Österreich. Der Bann ist gebrochen, der „eiserne Vorhang“ ist zum ersten Mal offen. Damit ist die Welle der Veränderungen in Europa nicht mehr aufzuhalten: nach einem Besuch des sowjetischen Reformpräsidenten Gorbatschow in Ostberlin wird der Druck der Bevölkerung auf die DDR-Führung so groß, dass auch in Berlin die Grenzbalken hochgehen. Die Ostberliner zerstören die Mauer, die sie bisher von Westberlin getrennt hat. Das DDR-Regime ist machtlos und bricht letztlich zusammen. Es kommt zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.
Anders gehen die Veränderungen in den Ländern Osteuropas vor sich: in Rumänien kommt es zu einem blutigen Umsturz mit über 1000 Toten, in der Tschechoslowakei schafft die Opposition unter der Führung von Vaclav Havel (1936-2011) einen friedlichen Weg in die Demokratie, ebenso führt Lech Wałęsa seine „Solidarnosc“ zum Sieg gegen das alte System. In Moskau hingegen überstürzen sich die Ereignisse. Gorbatschow wird von kommunistischen Putschisten kurzfristig entmachtet, Boris Jelzin übernimmt das Kommando. Doch auch die Sowjetunion zerfällt, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. Russland als Nachfolgestaat der Sowjetunion bekommt einen neuen starken Mann, Vladimir Putin, der bis heute Russland unter Kontrolle hält. Erst durch diese veränderte geopolitische Lage ergibt sich 1995 für Österreich die historische Möglichkeit eines EU Beitritts.
Die osteuropäischen Staaten werden größtenteils in die EU aufgenommen, aber auch in die NATO, was wiederum von Russland als Bedrohung gesehen wird. In der Ukraine kommt es zu einem Umsturz und zum Bürgerkrieg im Donezk-Gebiet. Erinnerungen an den Kalten Krieg werden wach.
Die nächsten großen Fragen für Europa sind die Flüchtlingskrise und der britische Brexit, beides Fragen, die bis heute nicht gelöst sind. Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den historischen Weg vom Zerfall des sowjetischen Imperiums, über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zu dem heutigen Zustand Europas.
Anders gehen die Veränderungen in den Ländern Osteuropas vor sich: in Rumänien kommt es zu einem blutigen Umsturz mit über 1000 Toten, in der Tschechoslowakei schafft die Opposition unter der Führung von Vaclav Havel (1936-2011) einen friedlichen Weg in die Demokratie, ebenso führt Lech Wałęsa seine „Solidarnosc“ zum Sieg gegen das alte System. In Moskau hingegen überstürzen sich die Ereignisse. Gorbatschow wird von kommunistischen Putschisten kurzfristig entmachtet, Boris Jelzin übernimmt das Kommando. Doch auch die Sowjetunion zerfällt, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. Russland als Nachfolgestaat der Sowjetunion bekommt einen neuen starken Mann, Vladimir Putin, der bis heute Russland unter Kontrolle hält. Erst durch diese veränderte geopolitische Lage ergibt sich 1995 für Österreich die historische Möglichkeit eines EU Beitritts.
Die osteuropäischen Staaten werden größtenteils in die EU aufgenommen, aber auch in die NATO, was wiederum von Russland als Bedrohung gesehen wird. In der Ukraine kommt es zu einem Umsturz und zum Bürgerkrieg im Donezk-Gebiet. Erinnerungen an den Kalten Krieg werden wach.
Die nächsten großen Fragen für Europa sind die Flüchtlingskrise und der britische Brexit, beides Fragen, die bis heute nicht gelöst sind. Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den historischen Weg vom Zerfall des sowjetischen Imperiums, über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zu dem heutigen Zustand Europas.