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416 Tage Corona-Krise: Droht der Endlos-Lockdown?

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7

Katalogzettel

Titel 416 Tage Corona-Krise: Droht der Endlos-Lockdown?
Urheber/innen und Mitwirkende Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in] [GND ]
Sprenger, Martin [Diskutant/in]
Laer, Dorothee von [Diskutant/in] [GND ]
Klimek, Peter [Diskutant/in]
Skala, Katrin [Diskutant/in]
Antonitsch, Alex [Diskutant/in]
Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2021.04.15 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-23903
Gesamtwerk/Reihe Talk im Hangar-7

Information

Inhalt

[Senderinformation] Dänemark, Israel, England und zahlreiche Bundesstaaten in den USA: In vielen Ländern weltweit können die Bürger wieder frei leben, bei uns wurden jetzt wieder die Maßnahmen verschärft und verlängert. Sind die Zahlen in Österreich wirklich so schlecht, dass wir auch 416 Tage nach Beginn der Corona-Krise auf vieles verzichten müssen, was das Leben schön macht und vielen auch das nötige Einkommen sichert? Steht das Gesundheitssystem tatsächlich vor der Überlastung? Können wir den Zahlen trauen?

Seit dieser Woche hat Österreich mit Wolfgang Mückstein einen neuen Gesundheitsminister, sein Vorgänger Rudi Anschober trat ermüdet zurück. Entwickelt die Politik nun neuen Mut und eine vielleicht andere Strategie im Kampf gegen das Virus? Sind weitere harte Maßnahmen das oberste Primat? Oder schenkt die Politik den Bürgern wieder etwas mehr Eigenverantwortung im Umgang mit ihrem Leben? Brauchen wir langfristig ein besseres Gesundheitssystem, mehr Geld für Personal und Ausstattung, und müssen wir mehr die Bedürfnisse der Schwachen in unserer Gesellschaft in den Blick nehmen – zum Beispiel die der Kinder, die seit mehr als einem Jahr massiv in ihrer Entwicklung gestört werden?

Zu Gast sind u.a. der Grazer Public-Health-Spezialist Martin Sprenger, der ein baldiges Ende der Maßnahmen fordert, und von der MedUni Innsbruck die Virologin und Regierungsberaterin Dorothee von Laer, die wenig Spielraum für Lockerungen sieht. Dazu der Wiener Komplexitätsforscher Peter Klimek, der sich für harte, aber nur kurze und regional begrenzte Lockdowns ausspricht. Alarm hingegen schlägt die Kinder- und Jugendpsychiaterin Katrin Skala, die eine sofortige Öffnung der Schulen fordert: Denn so wie die Maßnahmen aktuell gesetzt werden, kosten sie unterm Strich mehr Lebensjahre, als sie retten. Tenniscrack Alexander Antonitsch fordert dringend mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche, da uns die massiven Folgeschäden sonst jahrzehntelang begleiten werden.

Gäste:
Martin Sprenger, Public-Health-Experte
Dorothee von Laer, Virologin
Peter Klimek, Komplexitätsforscher
Katrin Skala, Kinder- und Jugendpsychiaterin
Alex Antonitsch, Tennis-Experte

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