Pelleas und Melisande op. 5. Beginn „Scene am Springbrunnen im Park“
Katalogzettel
| Titel | Pelleas und Melisande op. 5. Beginn „Scene am Springbrunnen im Park“ |
| Spieldauer | 00:05:04 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Zillig, Winfried [Dirigent]
[GND
]
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| Datum |
1949 [Aufnahmedatum] 1902.07.01 [Bezugsdatum] |
| Ort |
Villa Marie, Schönbergs Ferienort / vacation spot, Karlshagen, Usedom [Ortsbezug]
Frankfurt am Main [Aufnahmeort] |
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - Nullerjahre |
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Pelleas und Melisande op. 5 auf der Website des Arnold Schönberg Center |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00554_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Arnold Schönberg auf Sommerfrische in Karlshagen. Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
In einer Korrespondenz-Karte, adressiert an Schönbergs Feriendomizil in Carlshagen auf der Nordseeinsel Usedom, zeigt sich Alexander Zemlinsky, langjähriger Freund und Schwager des Komponisten erstaunt, „daß du fertig componirt hast – ich bin immer noch nicht fertig“. Zemlinsky bezieht sich auf seine Symphonische Dichtung „Die Seejungfrau“, sowie Schönbergs im Particell bereits abgeschlossenes Orchesterwerk „Pelleas und Melisande“ op. 5 nach dem gleichnamigen Drama des belgischen Dichters Maurice Maeterlinck.
Die Ersteinspielung des Werkes erfolgte 1949 durch Schönbergs Schüler Winfried Zillig und das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt: „Erst vorgestern habe ich Ihre Aufführung von Pelleas und Melisande kennen gelernt. Meine Platten, die nach der Transkription einer 16 inch Platte nach dem Band, also ein dritter Aufguss, gemacht waren, waren so unbefriedigend, dass ich mein Urteil so lange zurückgehalten habe. Nun aber vorgestern, habe ich endlich das Ganze gehört, und kann Ihnen mit Vergnügen sagen, dass ich ausserordentlich zufrieden mit Ihrer Aufführung bin. Sie ist sehr stimmungsvoll und lebendig und klingt im Ganzen auch sehr gut, bis auf wenige Stellen, wo offenbar die Mixer mit ihren Mikrophonen einiges auf dem Gewissen haben.“ (Brief vom 4. April 1950) Die vierte Plattenseite beginnt mit der „Scene am Springbrunnen im Park“, die innerhalb der symphonischen Anlage des Werkes das Scherzo vertritt. Sie beschreibt eine Begegnung zwischen den Protagonisten des Dramas, welche die Basis für die folgende tragische Entwicklung legt. (Text: Arnold Schönberg Center)
Die Ersteinspielung des Werkes erfolgte 1949 durch Schönbergs Schüler Winfried Zillig und das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt: „Erst vorgestern habe ich Ihre Aufführung von Pelleas und Melisande kennen gelernt. Meine Platten, die nach der Transkription einer 16 inch Platte nach dem Band, also ein dritter Aufguss, gemacht waren, waren so unbefriedigend, dass ich mein Urteil so lange zurückgehalten habe. Nun aber vorgestern, habe ich endlich das Ganze gehört, und kann Ihnen mit Vergnügen sagen, dass ich ausserordentlich zufrieden mit Ihrer Aufführung bin. Sie ist sehr stimmungsvoll und lebendig und klingt im Ganzen auch sehr gut, bis auf wenige Stellen, wo offenbar die Mixer mit ihren Mikrophonen einiges auf dem Gewissen haben.“ (Brief vom 4. April 1950) Die vierte Plattenseite beginnt mit der „Scene am Springbrunnen im Park“, die innerhalb der symphonischen Anlage des Werkes das Scherzo vertritt. Sie beschreibt eine Begegnung zwischen den Protagonisten des Dramas, welche die Basis für die folgende tragische Entwicklung legt. (Text: Arnold Schönberg Center)