Skandal um Kunst-Videos - Fehlende Empathie oder berechtigter Hilferuf?
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Pro & Contra - Der Austria News Talk
Katalogzettel
| Titel | Skandal um Kunst-Videos - Fehlende Empathie oder berechtigter Hilferuf? |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Geiginger, Gundula [Diskussionsleiter/in]
Kaup-Hasler, Veronika [Diskutant/in] Dolezal, Rudi [Diskutant/in] [GND ] Guérot, Ulrike [Diskutant/in] [GND ] Spreitzhofer-Wiesner, Eva [Diskutant/in] Wunder, Bernd K. [Diskutant/in] PULS 4 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2021.04.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-24076 |
| Gesamtwerk/Reihe | Pro & Contra - Der Austria News Talk |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Die unterschiedlichen Reaktionen auf eine Kunstaktion zeigen auch die polarisierte Stimmung innerhalb der Gesellschaft. Was darf die Kunst? Und vor allem, wann darf sie es wieder? Bei Pro und Contra diskutieren diese und andere Fragen u. a. Bernd K. Wunder, Teil der Initiative #allesdichtmachen, Filmemacher Rudi Dolezal, die Politologin Ulrike Guérot sowie die Wiener Stadträtin Veronica Kaup-Hasler.
Seit Monaten sind Theater und Bühnen geschlossen, die Kunstbranche steht nahezu still, In vermeintlich ironischen Videos haben namhafte deutsche, aber auch österreichische, Schauspieler - darunter Nicholas Ofczarek, Manuel Rubey und Nina Proll - den Kultur-Lockdown und Pandemie-Maßnahmen kritisiert. Was folgte, war Applaus von Corona-Leugnern und AfD-Anhängern sowie Kritik der Kollegenschaft und vom Gesundheitspersonal. Die Debatte gipfelte in öffentlichen Forderungen nach einem Berufsverbot und sogar Morddrohungen. Zahlreiche Künstler distanzierten sich von der Aktion.
Gleichzeitig ist noch offen, wann der Kunstbetrieb komplett hochgefahren werden kann. Während in Deutschland über weitere Verschärfungen gesprochen wird, gibt es in Österreich mittlerweile bereits ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung von Kunst und Kultur. Unklar bleibt die Situation lediglich in Wien – wo man zeitnah und abhängig von der Auslastung der Intensivbetten entscheiden will.
Wie steht es um die freie Meinungsäußerung in Zeiten von Corona? War der lange Stillstand tatsächlich notwendig? Welchen Wert hat die Kunst für die Gesellschaft? Und wann kommt endlich die Öffnung von Kunst und Kultur?
Seit Monaten sind Theater und Bühnen geschlossen, die Kunstbranche steht nahezu still, In vermeintlich ironischen Videos haben namhafte deutsche, aber auch österreichische, Schauspieler - darunter Nicholas Ofczarek, Manuel Rubey und Nina Proll - den Kultur-Lockdown und Pandemie-Maßnahmen kritisiert. Was folgte, war Applaus von Corona-Leugnern und AfD-Anhängern sowie Kritik der Kollegenschaft und vom Gesundheitspersonal. Die Debatte gipfelte in öffentlichen Forderungen nach einem Berufsverbot und sogar Morddrohungen. Zahlreiche Künstler distanzierten sich von der Aktion.
Gleichzeitig ist noch offen, wann der Kunstbetrieb komplett hochgefahren werden kann. Während in Deutschland über weitere Verschärfungen gesprochen wird, gibt es in Österreich mittlerweile bereits ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung von Kunst und Kultur. Unklar bleibt die Situation lediglich in Wien – wo man zeitnah und abhängig von der Auslastung der Intensivbetten entscheiden will.
Wie steht es um die freie Meinungsäußerung in Zeiten von Corona? War der lange Stillstand tatsächlich notwendig? Welchen Wert hat die Kunst für die Gesellschaft? Und wann kommt endlich die Öffnung von Kunst und Kultur?