Fünf Orchesterstücke op. 16
Katalogzettel
| Titel | Fünf Orchesterstücke op. 16 |
| Spieldauer | 00:20:59 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
|
| Mitwirkende |
Zillig, Winfried [Dirigent]
[GND
]
RSO Frankfurt [Orchester] |
| Datum |
1948.10.17 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Steinkirchen am Forst [Ortsbezug]
Frankfurt am Main [Aufnahmeort] |
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Besetzung - Orchester ; Unveröffentlichte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 40er Jahre [Bezugsdatum]
20. Jahrhundert - Nullerjahre |
|
| Typ | audio |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
"Fünf Orchesterstücke" op. 16 auf der Website des Arnold Schönberg Centers |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00709_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Postkarte Steinakirchen am Forst, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
Im Sommer 1909 verbrachte Arnold Schönberg zusammen mit seiner Familie und Freunden in Steinakirchen (Niederösterreich) seinen Urlaub. Dort entstanden die „Fünf Orchesterstücke“ op. 16 sowie das Monodram „Erwartung“ op. 17.
Am 17. Oktober 1948 dirigierte Winfried Zillig die „Fünf Orchesterstücke“ op. 16 seines ehemaligen Lehrers Schönberg mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und übersandte die dabei entstandene Live-Aufnahme per Tonband von Deutschland nach Kalifornien. Die Aufnahme wurde dort mit einiger Verspätung auf Platten kopiert, da Schönberg kein geeignetes Abspielgerät vorfand. Über die Aufführung berichtete Zillig: „Gestern habe ich die 5 Orchesterstücke gemacht. Ich glaube, in einer sehr guten Aufführung, unsere Bläser haben grossartig gespielt, sodass die vielen wunderbar zarten Stellen herrlich zu klingen kamen. Zwei und drei machten auf das Orchester und das Publikum, das grossartig mitging, den tiefsten Eindruck. […] Das Orchester – das war das schönste für mich – hat Ihre 5 Orchesterstücke begriffen, die Thematik, die Architektonik, und vor allem die unerhörte Kühnheit der musikalischen Vision, ihre Grösse, und ihre absolute Reinheit.“ (Brief vom 18. Oktober 1948)
Schönberg konnte die Plattenüberspielung erst im Frühjahr 1950 hören und war von der Interpretation nicht besonders angetan: „In Ihrer Aufführung ist vieles viel zu langsam. Sie haben wahrscheinlich meine Aufführung nicht gut in Erinnerung gehabt. […] Was haben Sie für Metronome gehabt?“ (Schönberg an Zillig, 4. April 1950) (Text: Arnold Schönberg Center)
Am 17. Oktober 1948 dirigierte Winfried Zillig die „Fünf Orchesterstücke“ op. 16 seines ehemaligen Lehrers Schönberg mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und übersandte die dabei entstandene Live-Aufnahme per Tonband von Deutschland nach Kalifornien. Die Aufnahme wurde dort mit einiger Verspätung auf Platten kopiert, da Schönberg kein geeignetes Abspielgerät vorfand. Über die Aufführung berichtete Zillig: „Gestern habe ich die 5 Orchesterstücke gemacht. Ich glaube, in einer sehr guten Aufführung, unsere Bläser haben grossartig gespielt, sodass die vielen wunderbar zarten Stellen herrlich zu klingen kamen. Zwei und drei machten auf das Orchester und das Publikum, das grossartig mitging, den tiefsten Eindruck. […] Das Orchester – das war das schönste für mich – hat Ihre 5 Orchesterstücke begriffen, die Thematik, die Architektonik, und vor allem die unerhörte Kühnheit der musikalischen Vision, ihre Grösse, und ihre absolute Reinheit.“ (Brief vom 18. Oktober 1948)
Schönberg konnte die Plattenüberspielung erst im Frühjahr 1950 hören und war von der Interpretation nicht besonders angetan: „In Ihrer Aufführung ist vieles viel zu langsam. Sie haben wahrscheinlich meine Aufführung nicht gut in Erinnerung gehabt. […] Was haben Sie für Metronome gehabt?“ (Schönberg an Zillig, 4. April 1950) (Text: Arnold Schönberg Center)
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Aufnahmedatum aus Text des Arnold Schönberg-Centers für Schönberg-Ausstellung geschlossen (cl)