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Kammersymphonie op. 9 (Beginn)

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Katalogzettel

Titel Kammersymphonie op. 9 (Beginn)
Spieldauer 00:04:10
Urheber/innen Schönberg, Arnold [Komponist/in] [GND]
Mitwirkende Carvalho, Eleazar de [Dirigent]
Schatz, Oskar [Komponist/in] [GND ]
Datum 1949.03.25 [Aufnahmedatum]
Ort New York, Juilliard School of Music [Ortsbezug]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Besetzung - Kammerorchester ; Besetzung - Orchester ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
20. Jahrhundert - 40er Jahre
Typ audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, e11-00372_b01_k02
Medienart Mp3-Audiodatei
Arnold Schönberg, Alfred Carlson, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Arnold Schönberg, Alfred Carlson, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Information

Inhalt

Am 27. April 1949 schrieb Arnold Schönbergs Assistent Richard Hoffmann an den Komponisten und Amateurfotografen Alfred Carlson: „Mr. Schoenberg bat mich Sie zu fragen, ob sie einige Abzüge einer der großartigen Fotografien, die sie von ihm gemacht haben, in Postkartengröße anfertigen könnten […]. Er wurde von Mitgliedern des Juilliard Orchestra, das seine Kammersymphonie aufgeführt hatte, um 16 Stück gebeten.“ Die Anzahl der bestellten Abzüge entsprach exakt der Besetzung des Werkes, zuzüglich des Dirigenten Eleazar de Carvalho. Einige Wochen später schrieb Schönberg an den Dekan der Institution, Mark Schubart: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr mich die Nachricht der 16 jungen Musiker, die meine Kammersymphonie gespielt haben, gefreut hat […]. Ich bin vor allem dankbar, dass dies ein wirklich gutes Vorzeichen für die Zukunft meiner Musik ist.“

Die Schallplattenaufnahme, welche Schönberg von der Aufführung des Werkes am 25. März 1949 erhielt, belegt das hohe Niveau der Interpret_innen. Im Vergleich mit der kaum 20 Jahre früher entstandenen Einspielung in Berlin unter Fritz Stiedry, der mit flexibler Phrasierung die melodische Struktur des Werkes unterstreicht, spielt das Juilliard Orchestra akkurat, mit relativ stabilen Tempi. Auch wenn der Ansatz des österreichischen Dirigenten näher bei Schönbergs eigenen aufführungspraktischen Vorstellungen lag, wusste der Komponist Virtuosität und Einsatz des jungen Ensembles zu schätzen. (Text: Arnold Schönberg Center)

Sammlungsgeschichte

Sammlung Schönberg

Technische Anmerkungen

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