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Kammersymphonie Nr. 2 op. 38 (Beginn)

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Katalogzettel

Titel Kammersymphonie Nr. 2 op. 38 (Beginn)
Spieldauer 00:03:24
Urheber/innen Schönberg, Arnold [Komponist/in] [GND]
Mitwirkende Stiedry, Fritz [Dirigent] [GND ]
G. Schirmer Inc. [Produzent]
The New Friends Of Music Orchestra [Orchester]
Datum 1940.12.15 [Aufnahmedatum]
Ort Rottach-Egern am Tegernsee [Ortsbezug]
New York City [Aufnahmeort]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Gesellschaft ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Besetzung - Orchester ; Besetzung - Kammerorchester ; Radio ; Unveröffentlichte Aufnahme
20. Jahrhundert - 40er Jahre
Typ audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Sprache Deutsch
Link Kammersymphonie Nr. 2 op. 38 auf der Website des Arnold Schönberg Centers
Signatur Österreichische Mediathek, e11-00388_b01_k02
Medienart Mp3-Audiodatei
Arnold Schönberg, Alexander Zemlinsky und Gertrude Schönberg Greissle am Tegernsee, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Arnold Schönberg, Alexander Zemlinsky und Gertrude Schönberg Greissle am Tegernsee, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Information

Inhalt

Nur wenige Tage nach Vollendung der Kammersymphonie op. 9 begann Schönberg Anfang August 1906 in Rottach-Egern am Tegernsee mit der Komposition der Zweiten Kammersymphonie, die nach mehreren Unterbrechungen erst 1939/40 auf Anregung des Dirigenten Fritz Stiedry als op. 38 vollendet wurde. Während der Proben zur Uraufführung des Werkes berichtete Stiedry: „Alle sind mit grosser Begeisterung bei der Sache, studieren zu Haus ihre Partien, und mit Ausnahme der tiefsten Kontrabässe sehe ich augenblicklich keine unüberwindliche Schwierigkeit. Einer von den vieren hat eine C-Saite, die andern aber nicht. Am Schluss des 2. Satzes lasse ich herunterstimmen, um das tiefe Es zu erreichen.“ (Brief vom 7. Dezember 1940) Die Uraufführung in der Carnegie Hall in New York fand beim Publikum reichlich Beifall, wenn auch einige Pannen zu einer unvollkommenen Werkwiedergabe beitrugen. „Der Solobratschist hörte in Takt 103 plötzlich zu spielen auf, aus einem ihm jetzt selbst unbegreiflichen Grund. Die gestopften Trompeten und Hörner, die eben den Takt 137 geblasen hatten, fühlten sich aus einem ebenso unbegreiflichen Grund bewogen, in Takt 138 zwar die Instrumente an den Mund zu setzen, aber nicht zu blasen. [...] Ich fand mein Tempo besonders am Anfang etwas zu gedehnt, und auch gegen Schluss des zweiten Satzes war ich nicht fliessend genug. [...] Nach meiner Meinung klingt alles wunderbar, und die Partitur ist geradezu ein Lehrbuch für phantasievollste Instrumentation.“ (Fritz Stiedry an Arnold Schönberg, 17. Dezember 1940) (Text: Arnold Schönberg Center)

Sammlungsgeschichte

Sammlung Schönberg

Technische Anmerkungen

Schellackdigitalisierung - manuelle Signalverbesserung

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