Kammersymphonie Nr. 2 op. 38. 2. Con fuoco
Katalogzettel
| Titel | Kammersymphonie Nr. 2 op. 38. 2. Con fuoco |
| Spieldauer | 00:04:25 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Stiedry, Fritz [Dirigent]
[GND
]
G. Schirmer Inc. [Produzent] The New Friends Of Music Orchestra [Orchester] |
| Datum |
1940.12.15 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
New York, Wohnung / residence Fritz Stiedry [Ortsbezug]
New York City [Aufnahmeort] |
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Gesellschaft ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Besetzung - Orchester ; Besetzung - Kammerorchester ; Radio ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Kammersymphonie Nr. 2 op. 38 auf der Website des Arnold Schönberg Centers |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00391_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Arnold Schönberg und Fritz Stiedry, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
In einem Schreiben an Fritz Stiedry, der am 15. Dezember 1940 in New York die Uraufführung von Schönbergs Zweiter Kammersymphonie op. 38 dirigiert hatte, gibt der Komponist Einblick in die musikalische Realisierung: „Vor Allem lassen Sie mich sagen, dass die Aufführung der 2. Kammersymphonie wirklich sehr sauber und klar herausgekommen ist und allen, mit denen ich gesprochen habe – mehrere Personen hörten sie in meinem Haus an – grossen Eindruck gemacht und grossen Respekt eingeflösst hat. Was die Gestaltung anbelangt, so war sie im Allgemeinen überzeugend, litt aber doch sehr darunter, dass die Tempi durchaus zu langsam waren, zum Teil viel zu langsam. ZB. Takt 219 das Animando (und ebenso an allen Parallelstellen) bedeutet ja auf Deutsch ‚Schwungvoll‘. Ich verstehe sehr wohl, dass man bei einer Erstaufführung vieles anders nimmt, um es besser herauszubringen. Und dass einem auch vieles weniger gelingt, als man erwartet. Deshalb kann ich das auch ruhig aussprechen, denn ich weiss zu genau, wie viel mir selbst in meinen eigenen Werken missglückt ist. Aber ich halte es für wichtig für spätere Aufführungen alles richtig zu stellen. […] Ich spielte die Platten schon einigemale und mag sie je öfter, desto weniger. Es ist doch ein scheusslicher Klang. Von keinem Orchester, von keinem Dirigenten habe ich je etwas annähernd so scheussliches gehört, als von den besten Platten. Auch die Radioübertragung selbst hat viel schöner geklungen. […] Der Lärm der Streicher ist, für mich, so lästig, dass die Bläser nicht plastisch hervortreten. – Ich bin überzeugt, dass die Platten kein richtiges Bild der Aufführung geben. Auch hat die Radio-Übertragung wesentlich besser geklungen. Trotzdem – und das ist ja das Eigentümliche – trotzdem bin ich froh sie zu haben. Denn wer weiss wann ich das Stück sonst zum erstenmal gehört hätte; ohne Radio und Platten.“ (Brief vom 9. Januar 1941) (Text: Arnold Schönberg Center)