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Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25. Für großes Orchester gesetzt

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Katalogzettel

Titel Johannes Brahms: Klavierquartett g-Moll op. 25. Für großes Orchester gesetzt
Spieldauer 00:36:04
Urheber/innen Brahms, Johannes [Komponist/in] [GND]
Schönberg, Arnold [Bearbeiter/in] [GND]
Mitwirkende Klemperer, Otto [Dirigent] [GND ]
Los Angeles Philharmonic Orchestra [Produzent]
Datum 1938.05.07 [Aufnahmedatum]
Ort Los Angeles, Wohnhaus / residence Otto Klemperer [Ortsbezug]
Los Angeles [Aufnahmeort]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Gesellschaft ; Besetzung - Orchester ; Besetzung - Quartett ; Instrumente - Klavier ; Unveröffentlichte Aufnahme
20. Jahrhundert - 30er Jahre
Typ audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Sprache Deutsch
Link Brahms Klavierquartett g-moll auf der Website des Arnold Schönberg Centers
Signatur Österreichische Mediathek, e11-00208_b02_k02
Medienart Mp3-Audiodatei
Otto Klemperer und Arnold Schönberg, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Otto Klemperer und Arnold Schönberg, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

Information

Inhalt

Auf Anregung des Dirigenten Otto Klemperer entstand zwischen 2. Mai und 19. September 1937 in Los Angeles Schönbergs „postumer“ Beitrag zur Symphonik von Johannes Brahms, den er gelegentlich scherzhaft und dennoch mit Stolz als „Fünfte Symphonie“ seines großen Vorbilds bezeichnete: die Bearbeitung von dessen Klavierquartett in g-Moll op. 25. In der von Peter Heyworth herausgegebenen Anthologie „Gespräche mit Klemperer“ (1974) ist eine aussagekräftige Bemerkung des Dirigenten der Uraufführung überliefert: „Man mag das Originalquartett gar nicht mehr hören, so schön klingt die Bearbeitung.“ Was für eingefleischte Brahmsianer als pure Blasphemie und Negierung aller Grenzen eines Arrangeurs klingen mag, hat Schönberg in einem Akt selbstbewusster Neugestaltung für großes Orchester geschaffen, obwohl er selbst bescheiden – und auch als Understatement – formulierte: „Ich hatte nur diesen Klang auf das Orchester zu übertragen, und nichts anderes habe ich getan.“ (Brief an den Kritiker Alfred Frankenstein vom 18. März 1939) Über den Anreiz zur Beschäftigung mit dem Werk erfahren wir weiters: „1. Ich mag das Stück. 2. Es wird selten gespielt. 3. Es wird immer sehr schlecht gespielt, weil der Pianist, je besser er ist, desto lauter spielt, und man nichts von den Streichern hört. Ich wollte einmal alles hören, und das habe ich erreicht.“ (Text: Arnold Schönberg Center)

Sammlungsgeschichte

Sammlung Schönberg

Technische Anmerkungen

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