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Gurre-Lieder. Lied der Waldtaube (Teil 1)

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Schönberg Arnold und Marya Freund in Dänemark, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT

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Inhalt

Die Geschichte um König Waldemar und seine geliebte Tove gehört in ihren verschiedenen Versionen zum nationalen Sagengut Dänemarks. Der Stoff erfuhr im Lauf der Zeit mehrere Veränderungen, unter anderem Hinzufügungen von konkreten Ortsbezeichnungen oder die Vorstellung vom ruhelos umherschweifenden König. In weiterer Folge wurde die Erzählung auf den 1375 auf Schloss Gurre verstorbenen König Waldemar IV. projiziert. Diese Fassung übernahm Jens Peter Jacobsen als Vorlage für seinen 1868 entstandenen Zyklus „Gurre-Lieder“.

Im Jahr 1923 unternahm Schönberg auf Einladung des Komponisten Paul von Klenau eine Reise nach Dänemark, wo er am 30. Januar ein Konzert mit der Kammersymphonie op. 9 sowie der Uraufführung der Kammerorchester-Fassung des „Lieds der Waldtaube“ aus den „Gurre-Liedern“ dirigierte. Mit der Sängerin Marya Freund unternahm er einen Ausflug zur Ruine von Schloss Gurre, Sterbeort des sagenumwobenen König Waldemar. Fast 10 Jahre später spielte Leopold Stokowski das Werk mit dem Philadelphia Orchestra erstmals auf Schallplatte ein. Den Part der Waldtaube übernahm Rose Bampton, die der Komponist einige Jahre später selbst bei einer Radioübertragung seines Werkes mit dem Cadillac Symphony Orchestra begleiten sollte. (Text: Arnold Schönberg Center)

Sammlungsgeschichte

Sammlung Schönberg

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