Variations on a recitative for organ op. 40
Katalogzettel
| Titel | Variations on a recitative for organ op. 40 |
| Spieldauer | 00:04:54 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Mason, Marilyn [Orgel]
[GND
]
University of Michigan [Produzent] |
| Ort |
Salt Lake City, Mormon Tabernacle Church [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Instrumente - Orgel ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Variationen op. 40 auf der Website des Arnold Schönberg Center |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00762_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Tabernacle Orgel. Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
Arnold Schönbergs Wunschinterpret für die Uraufführung seiner „Variations on a Recitative for Organ“ op. 40 war Alexander Schreiner, ehemals Schönbergs Kollege an der University of California at Los Angeles, inzwischen an der Mormon Tabernacle Church in Salt Lake City tätig. Der Organist war zunächst begeistert: „Ihr Orgelwerk lag auf meinem Schreibtisch, als ich in die Stadt zurückkehrte […]. Ich habe es jetzt zweimal durchgespielt und war sofort beeindruckt von dem kraftvollen Thema, auf dem die Variationen aufgebaut sind.” Zugleich zeigte sich Schreiner reserviert angesichts der Schwierigkeiten des Stücks. „Organisten haben sich eine Komposition von Ihnen gewünscht, die sie auf der Orgel verwenden können, oder eine, die speziell für die Orgel geschrieben wurde. Aber ich fürchte, dass Sie sie mit dieser schwierigen und langen Komposition überfordern werden.” Schönberg, der sich durch Schreiner missverstanden fühlte, verzichtete schließlich darauf, sein Werk an einer der größten Pfeifenorgeln der Welt aus der Taufe heben zu lassen. Erst Jahre nach der Premiere durch Carl Weinrich konnte er sein Werk selbst von der damals 24-jährigen Organistin Marilyn Mason gespielt hören: „Er war besonders an der Klarheit der Darstellung interessiert, und dieser Gedanke färbte alle seine Äußerungen mir gegenüber. [...] ‚Was immer Sie tun‘, ermahnte er mich, ‚wählen Sie einen Klang, der für den Hörer angenehm ist.‘“ (Text: Arnold Schönberg Center)