Von heute auf morgen op. 32
Katalogzettel
| Titel | Von heute auf morgen op. 32 |
| Spieldauer | 00:17:32 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Schönberg, Arnold [Dirigent]
[GND
]
Funkstunde Berlin [Produzent] Reichs-Rundfunk-Gesellschaft [Produzent] |
| Ort |
Frankfurt am Main, Alte Oper [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Von heute auf morgen op. 32 auf der Website des Arnold Schönberg Center |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00204_b02_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Szenenfoto Uraufführung Von heute auf morgen op. 32. Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
Unmittelbar nach der Uraufführung seiner Oper „Von heute auf morgen“ op. 32 in Frankfurt am Main am 1. Februar 1930 bot sich Arnold Schönberg die Gelegenheit, das Werk als Übertragung der Berliner Funk-Stunde zu leiten. Der Komponist rechnete mit mindestens 5.000 Radiohörer:innen. Der Vogtland-Anzeiger vom 9. März 1930 berichtet: „Die Berliner Funkstunde ist experimentierlustig geworden, das bewies nicht nur diese Aufführung, die in opferwilligen Proben seit langem von Schönberg selbst vorbereitet wurde, sondern auch der Raum, im dem sie erklang. Für die Opernsendungen ist der alte Senderaum zu eng geworden. So hat man sich in der Nähe einen mit romantischer Stuckarbeit übersättigten Gesellschaftssaal gemietet, ihn notdürftig mit ein paar Tüchern zur Ausbesserung der Akustik verhängt. Auf einem ebenso notdürftigen Dirigentenpult sitzt Schönberg und meistert mit äußerster Ruhe die schwierige Partitur. […] Es zeigt sich […], daß gerade diese Oper hervorragend für die Funkübertragung geeignet ist. […]“ Keine zwei Wochen später erhielt Schönberg durch Boten „Plattenaufnahmen, die bei der Ursendung der Oper „Von heute auf morgen“ angefertigt wurden […]. Wir bemerken dazu, dass die vollkommene Wiedergabe dieser Platten nur mit elektrischer Uebertragung und dynamischen Lautsprecher möglich ist. Sie sind nicht wie die gewöhnlichen Grammophonplatten auf die im Handel befindlichen Apparate eingerichtet. Immerhin lässt sich mit einem guten Grammophon eine recht gute Wiedergabe erzielen.“ (Funk-Stunde Aktiengesellschaft, 12. Dezember 1930). (Text: Arnold Schönberg Center)