Das Mädchen des Poeten
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Information
Inhalt
Esther: Maria Urban ; Paulina: Brigitte Neumeister/Johanna Mertinz ; Francois: Klaus Haberl/Günter Franzmeier ; Juliette: Judith Keller ; Bondy: Robert Hauer-Riedl ; Ferry: Alfred Rupprecht ; Mann im weiten Mantel: Manfred Jaksch
[https://emmywerner.at/volkstheater/daten/eingang/index.html] „Ein Stück Erinnerung“ nennt der Autor dieses Stück.
Das „Mädchen des Poeten“ war die junge Esther gewesen, die Freundin eines unbekannten Dichters. Zusammen mit ihm und seinetwegen war sie vor den Nazis aus Wien bis nach Marseille geflohen. Dort hatte die Flucht ihr Ende und der junge Dichter den Tod gefunden. Nun, viele Jahre später, unternimmt die gealterte, vereinsamte Esther wieder eine Reise nach Marseille, diesmal zusammen mit ihrer alten Bekannten Paulina, die ihre eigenen und so ganz anderen Erinnerungen an diese Stadt hat.
Die beiden Frauen finden alles verändert, und doch ist auch alles noch da. Die Stadt, das Meer, das Hotel, das Zimmer, der Hotelbesitzer… Das scheinbar Vergangene lebt wieder auf und nimmt neue Gestalt an, als Wirklichkeit oder als Projektion; Erinnerungen werden lebendig, die alten Wunden brechen wieder auf.
Wolfgang Siegmund geht hier behutsam und zart und mit großem Einfühlungsvermögen einer der vielen kleinen Tragödien nach, die sich innerhalb der großen abspielten. Er erzählt von ungelebtem Leben, von Schuldgefühlen und von ihrem Fehlen, von Sehnsucht, die nie zu stillen, von Trauer, die nicht zu besänftigen ist.
Das „Mädchen des Poeten“ war die junge Esther gewesen, die Freundin eines unbekannten Dichters. Zusammen mit ihm und seinetwegen war sie vor den Nazis aus Wien bis nach Marseille geflohen. Dort hatte die Flucht ihr Ende und der junge Dichter den Tod gefunden. Nun, viele Jahre später, unternimmt die gealterte, vereinsamte Esther wieder eine Reise nach Marseille, diesmal zusammen mit ihrer alten Bekannten Paulina, die ihre eigenen und so ganz anderen Erinnerungen an diese Stadt hat.
Die beiden Frauen finden alles verändert, und doch ist auch alles noch da. Die Stadt, das Meer, das Hotel, das Zimmer, der Hotelbesitzer… Das scheinbar Vergangene lebt wieder auf und nimmt neue Gestalt an, als Wirklichkeit oder als Projektion; Erinnerungen werden lebendig, die alten Wunden brechen wieder auf.
Wolfgang Siegmund geht hier behutsam und zart und mit großem Einfühlungsvermögen einer der vielen kleinen Tragödien nach, die sich innerhalb der großen abspielten. Er erzählt von ungelebtem Leben, von Schuldgefühlen und von ihrem Fehlen, von Sehnsucht, die nie zu stillen, von Trauer, die nicht zu besänftigen ist.
Premiere war am [1995.06.08] Haupthaus, [1995.11.24] Bezirke
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Premiere war am [1995.06.08] Haupthaus, [1995.11.24] Bezirke