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Terrorismus in Russland

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Katalogzettel

Titel Terrorismus in Russland
Titelzusatz Globalisierung und Gewalt. Perspektiven nach dem 11. September
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Philipp, Claus [Moderation]
Erofeev, Viktor [Verfasser/in und Vortragende/r] [GND ]
Volkstheater Wien [Veranstalter]
Der Standard [Veranstalter]
Datum 2004.10.10 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Volkstheater [Aufnahmeort]
Schlagworte Gesellschaft ; Vortrag ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format VKAVHS [Videokassette, VHS]
Sprache Deutsch
Signatur V-28725

Information

Inhalt

[https://emmywerner.at/volkstheater/daten/eingang/index.html] „Ich weiß nicht, was in diesen Tagen Rußland mehr erschüttert hat – die Tötung der Kinder oder die damit verbundene offene Deklaration des Hasses. Rußland ist es nicht gewohnt, gehaßt zu werden. Es findet an sich viele feminine Züge und gefällt sich selbst. Jedenfalls mögen es die Russen nicht, wenn man ihnen ins Gesicht spuckt. Und Bassajew hat das getan. Sein Spucken war eine Kriegserklärung.
Beslan spielt Bush in die Hände. Rußlands zweiter Herrscher: Bassajew.
Bassajews Spucken bedeutet für Rußland den Beginn jenes dritten Weltkrieges, den die gesamte westliche Zivilisation mit Recht fürchtet und mit aller Kraft hinauszuschieben versucht oder gar nicht erst wahrhaben will. Ich bedaure, daß Beslan Bush in die Hände spielt, aber das ist nicht zu ändern.
Rußland ist aus verschiedenen Gründen eine Schwachstelle in der westlichen Zivilisation, vor allem aber ist es durchaus nicht davon überzeugt, daß es zu dieser Zivilisation eine wesentliche Beziehung hat. Äußerlich ja, den Westen benutzen – das natürlich! Aber im Innern sind wir anders. Keiner hat indessen große Lust, einen Blick in unser Inneres zu werfen.“
Viktor Jerofejew

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