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Gefahr der Freiheit - Freiheit in Gefahr 2003

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Katalogzettel

Titel Gefahr der Freiheit - Freiheit in Gefahr 2003
Titelzusatz Medien und Politik zwischen Krieg und Frieden
Veranstaltet von „Reporter ohne Grenzen“
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Möhring, Rubina [Moderation] [GND ]
Tausig, Otto [Rezitator/in] [GND ]
Ebenbauer, Erwin [Rezitator/in] [GND ]
Obonya, Cornelius [Rezitator/in] [GND ]
Pichler, Chris [Rezitator/in] [GND ]
Weicken, Isabel [Rezitator/in] [GND ]
Reporter ohne Grenzen [Veranstalter]
Datum 2003.04.27 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Volkstheater [Aufnahmeort]
Schlagworte Politik ; Medien und Kommunikation ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format VKAVHS [Videokassette, VHS]
Signatur V-28774

Information

Inhalt

https://emmywerner.at/volkstheater/daten/eingang/index.html Keine Zukunft ohne Gegenwart. Keine Gegenwart ohne bewusste, gewusste Vergangenheit. Presse- und Politikerzitate zu Kriegen und Krisen aus verschiedenen Epochen des 20.und 21. Jahrhunderts und der sogenannt beginnenden Neuzeit zwischen „alter“ und „neuer“ Welt legen dar, wie sehr auch die Sicht der Journalistinnen und Journalisten geprägt ist durch die Sicht herrschender politischen Systeme. Wie sehr die Politik Einfluss nehmen kann auf Stimmung und Inhalt der Berichterstattung. Information ist ein Menschenrecht. Pressefreiheit und Meinungsvielfalt sind Menschenrechte. Auch und ganz besonders in Zeiten zwischen Krieg und Frieden. Wissen wir in dieser Zwischenzeit wirklich noch, in welcher Zeit wir leben, in welcher Freiheit der Gedanken und der öffentlichen Meinung? Sind wir uns der Grenzen bewusst, der wir in unserer eigenen Meinungsbildung durch die grenzenlose Informationsflut der Neuen Medien und zugleich durch die eingeengte Information durch die traditionellen Medieninhaber ausgesetzt sind? Was sind die Spielregeln der Information gestern, der Information damals - vor auch 100 Jahren -, was sind sie hier und heute? Und wer wurde erreicht, wer war das Publikum, was die Zielgruppe, was war der Markt? Pressefreiheit war schon 1848 verlangt. Aber wirkliche Nachhaltigkeit bekamen die Massenmedien, Presse und Radio im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts. Sie bestimmten die neuen politischen Systeme: Demokratien wie Diktaturen. Folgerichtig ist in der UN-Charta 1948 die Pressefreiheit hervorgehoben. Das globale Netzwerk der Informationen hat heute unvorstellbare Dimensionen erreicht. Die unübersehbare Vielfalt dieser Massenmedien im 21. Jahrhundert verdeutlicht deren Empfindlichkeit, deren möglichen Missbrauch wie Benutzbarkeit. REPORTER OHNE GRENZEN / ÖSTERREICH und die ÖSTRREICHISCHE UNESCO-KOMMISSION veranstalten eine Lesung mit Zitaten im Namen der Pressefreiheit. Internationale Zitate von JournalistInnen, von PolitikerInnen, von SchriftstellerInnen anlässlich der großen Kriege und Krisen im 20. und 21. Jahrhundert.

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