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Einer rot, einer schwarz - Geschichte des Proporzes in Österreich

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Einer rot, einer schwarz - Geschichte des Proporzes in Österreich
Urheber/innen und Mitwirkende Mayer, Kurt [Gestaltung] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2021.09.04 [Sendedatum]
2021 [Produktionsdatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-25486
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

[Senderinformation] Eine ORFIII Neuproduktion über den österreichischen Proporz, seine Erfindung, seine Erfolgsgeschichte und seine Abgründe. Proporz ist eine politische Praxis, die in den Lagern des Zweiten Weltkriegs ihren Ausgang nahm und in der langlebigsten Regierungskoalition der Nachkriegszeit von 1945 - 1966 ausgiebig betrieben wurde. Sie etabliert das Parteibuch als wichtigsten Ausweis für jeden Österreicher, der nach Aufstiegschancen sucht, und führt zu "Postenschacher" und zur so genannten "Freunderlwirtschaft".

Zwei Fluglinien, eine rote und eine schwarze wurden gegründet. Die Autofahrer organisierten sich in roten und schwarzen Verbänden (ÖAMTC und ARBÖ). Die Nationalbankdirektion wird bis heute nach dem Proporzsystem besetzt. Die Austria Wochenschau hatte als staatliches Propagandamedium zwei Direktoren mit je einem Dienstauto. Proporz war zwischen den 1950er und 1970er Jahren ein ständiges Thema in politischen Reportagen und im Kabarett. Bis heute beschäftigt er immer wieder Kontrollorgane und Gerichte.

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