1. Ausschnitt aus dem Oral History Interview mit Ida Ferstl für die Landesausstellung "100 Jahre Burgenland"
Katalogzettel
| Titel | 1. Ausschnitt aus dem Oral History Interview mit Ida Ferstl für die Landesausstellung "100 Jahre Burgenland" |
| Titelzusatz |
Geboren 1934 in Pöttelsdorf (Burgenland): Zeitzeugin des Zweiten Weltkriegs, Kindergartenhelferin, evangelische Religionslehrerin, Pensionistin Kooperation mit den Kulturbetrieben Burgenland für die Landesausstellung 100 Jahre Burgenland |
| Spieldauer | 00:14:25 |
| Mitwirkende |
Ferstl, Ida [Interviewte/r]
Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2020.07.24 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Pöttelsdorf [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Alltag ; Familie ; Arbeitsbedingungen ; Bildung und Schulwesen ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Frauen ; Verkehr ; Religion ; evangelische Kirche ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Burgenland
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre |
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| Typ | video |
| Format |
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] DFFLV [Dateiformat: FLV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e08-00026_k02, e08-00026_k01, e08-00026 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Information
Inhalt
Ida Ferstl über die widrigen Verhältnisse, um im Burgenland der Nachkriegsjahre zu guter schulischer Bildung zu gelangen
Ida Ferstl ging in Pöttelsdorf in den Kindergarten und in die achtjährige Volksschule. Sie war bildungshungrig und hätte gerne höhere Schulen besucht. Doch waren die Umstände im Burgenland der frühen Nachkriegszeit gar nicht begünstigend. Die Familie unterstützte sie nicht in ihrem Bildungsstreben, weil die Arbeitskraft zuhause gefragt war. Es waren große Entfernungen zurückzulegen – zuerst noch zu Fuß, dann mit dürftigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Ausbildungsplätze an der Lehrerbildungsanstalt waren begrenzt. Schließlich gelang es Ida Ferstl doch, mit einem Stipendium der evangelischen Kirche eine zweijährige Ausbildung zur Religionslehrerin zu machen. Erst viele Jahre später konnte sie zu ihrer großen Genugtuung die Matura und eine vollständige pädagogische Ausbildung nachholen.
Ida Ferstl ging in Pöttelsdorf in den Kindergarten und in die achtjährige Volksschule. Sie war bildungshungrig und hätte gerne höhere Schulen besucht. Doch waren die Umstände im Burgenland der frühen Nachkriegszeit gar nicht begünstigend. Die Familie unterstützte sie nicht in ihrem Bildungsstreben, weil die Arbeitskraft zuhause gefragt war. Es waren große Entfernungen zurückzulegen – zuerst noch zu Fuß, dann mit dürftigen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Ausbildungsplätze an der Lehrerbildungsanstalt waren begrenzt. Schließlich gelang es Ida Ferstl doch, mit einem Stipendium der evangelischen Kirche eine zweijährige Ausbildung zur Religionslehrerin zu machen. Erst viele Jahre später konnte sie zu ihrer großen Genugtuung die Matura und eine vollständige pädagogische Ausbildung nachholen.