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Lust auf's Leben - Kultur aus allen Richtungen [2016.12.11]

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Katalogzettel

Titel Lust auf's Leben - Kultur aus allen Richtungen [2016.12.11]
Urheber/innen und Mitwirkende Huemer, Michael [Moderation]
Pixner, Herbert [GND ]
ORF Radio Oberösterreich [Sendeanstalt]
Datum 2016.12.11 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-01887

Information

Inhalt

[Senderinformation] Der neue Alpensound des Herbert Pixner

Alle Superlative, die sich um den Südtiroler Musiker Herbert Pixner ranken, sind leicht bis schwer untertrieben. Das ist am Sonntag ab 21.03 Uhr in der Sendung „Lust aufs Leben“ zu hören.

Er ist längst kein Geheimtipp mehr, aber man muss ihn erlebt haben und die Leidenschaft spüren, die er in seine Kompositionen und in seine Musik legt.

Ich hatte vergangenen Monat dazu die Gelegenheit bei einem Konzert im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses. Pixners virtuoser Anspruch ist hoch, die technische Umsetzung brillant, das Repertoire bunt und vielfältig – genauso wie sein Publikum. Da saßen wohlsituierte Apotheker neben jungen Schülern, Lehrer neben Pensionisten und auch der Kleidungsstil der Konzertbesucher reichte von Lederhose bis Abendkleid. Und ich muss lange zurückdenken, dass es einmal derart viel Zustimmung und Anerkennung für ein Ensemble gab, dass das Publikum in der ausverkauften Konzerthalle aufgestanden ist, um Herbert Pixner und seiner Band zuzujubeln. Er hat alle in seinen Bann gezogen.

Gipsy Swing, ein langsamer Walzer, gefolgt von einer Bossa Nova und einer alpenländlerischen Countrynummer, dem ein Tango und ein stilreiner Landler nachgereicht wurde – ein Beispiel für einen Stilmix, der die Bandbreite des Herbert Pixner Projektes demonstrieren soll, ist gleich am Anfang zu hören. Die Mitglieder des Ensembles sind die Schwester von Pixner, Heidi, die die Tiroler Volksharfe spielt, den akkustischen Kontrabass zupft und streicht Werner Unterlercher, Manuel Randi ist der Gitarrist in diesem Quartett und der Chef Herbert Pixner spielte die steirische Ziehharmonika und die Trompete.

Man braucht eigentlich nichts außer zuzuhören, um diese Musik zu spüren, um sich davon mitreißen oder darin sanft treiben zu lassen. Man braucht nichts über Herbert Pixners Hintergründe, seine Herkunft oder sein Privatleben wissen – es steckt alles in der Musik drinnen.

Trackliste der Sendung:
„Collage“, Album: „Summer“, 2016
„Uralt Boarischer“, Album: „Volksmusik“, 2016
„Könige der Nacht“, Album: „Schnee von gestern“, 2014
„Na und?“, Album: "Live im Konzerthaus in Wien 2013“, 2014
„Kick Ass Blues“, Album: „Quattro“, 2014
„Alpbach Jodler“, Album: „Alpenrosen“, 2013
„Misty“, Album: „Na und?!“, 2012
„Red shoes blues“, Album: „bauern_tschäss (Power’n Jazz)“ , 2010
„Leckmicha Marsch“ , Album: „Blus‘n auf“, 2004
„Frisch und munter“, Album: „Frischgepresst II – altbekannte und neue Südtiroler Ziachorglstückln“, 2004
„Vernuerer Landler“, Album „Frischgepresst – die schönsten Passeier Ziachorglstückln“, 2002

Der 41-jährige Herbert Pixner, der auf einem Bergbauernhof aufgewachsen ist und seine Sommer bis vor kurzem als Senner und Almer auf einer Schweizer oder Südtiroler Alm verbracht hat, hat mit seinen Arrangements und Eigenkompositionen die uralten traditionellen Klänge neu belebt. Er mischt Polka, Walzer und Märsche mit anderen Rhythmen und Melodien, Folklore, Jazz und Blues gehören dabei ebenso zu seinem breiten Repertoire wie traditionelle Volksmusik. Es ist ihm gelungen, die neue, innovative und zuweilen freche alpine Volksmusik nachhaltig zu prägen. Der gelernte Tischler aus dem Südtiroler Passeiertal ist ein Meister auf der Steirischen Harmonika, der auch Klarinette, Tuba, Trompete und Flügelhorn zu spielen versteht. Von 1998 bis 2010 war er freier Mitarbeiter beim RAI Sender Bozen und arbeitete dort als Rundfunk- und Fernsehmoderator.

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