Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2016.12.18]
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Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2016.12.18] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Frick, Wolfgang [Interviewte/r]
Schmidle, Johannes [Moderation] [GND ] ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.12.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-01896 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] „Wir leben in einer Zu-viel-isation“
Zu Gast bei Johannes Schmidle in den „Ansichten“ ist Dr. Wolfgang Frick, der Betriebswirt, der Kaufmann und der Mensch, der mit einem nachdenklichen bis kritischen Blick auf unsere Gesellschaft schaut.
Früher hatte der Handel die Funktion der Bedarfsdeckung; heute rede man von der Bedarfsweckung, weil wir schon alles hätten. Die Zu-viel-isation hat den Mangel nach Wolfgang Frick abgelöst. Bei seinen Zuschreibungen sei ihm neben den beruflichen jene, dass er ein Familienmensch sei, ganz wichtig.
Er selber ist der Jüngste von neun Kindern, und heute ist er wiederum Vater von vier Kindern. Das Aufwachsen seiner Kinder mitzuerleben und sie sich in ihren Talenten entfalten sehen, sei ein wahres Geschenk, sagt ein sichtlich dankbarer Wolfgang Frick.
Der gebürtige Frastner (Frastanzer) ist ein klassischer Grenzgänger und sitzt täglich mindestens eineinhalb Stunden im Auto. Der Marketingspezialist und Vorstand diktiert bei seinen Autofahrten ganze Bücher. So mache er in Staus und bei verkehrstechnischen Blockaden aus der sprichwörtlichen Not eine Tugend.
Kritisch beäugt der Vorarlberger den von der Schweizer Politik unterstützten Einkauftourismus der Schweizer in die Nachbarländer. Da fließe alles in allem Kaufkraft in der schmerzhaften Höhe von 10 bis 12 Milliarden Euro jährlich ab. Eine Summe, die dem Österreicher, der in der Schweiz mit dem Verkauf von Lebensmitteln seine Brötchen verdient, richtig wehtut.
Wolfgang Frick hat auch einige Ideen, wie man diesen Tourismus zumindest weniger schmackhaft machen könnte: Stichwort: Mehrwertsteuer Rückvergütung. Er spricht sich gegen eine Mehrwertsteuer-Rückvergütung für Schweizer Kunden aus, weil er sie nicht mehr zeitgemäß findet.
Zu Gast bei Johannes Schmidle in den „Ansichten“ ist Dr. Wolfgang Frick, der Betriebswirt, der Kaufmann und der Mensch, der mit einem nachdenklichen bis kritischen Blick auf unsere Gesellschaft schaut.
Früher hatte der Handel die Funktion der Bedarfsdeckung; heute rede man von der Bedarfsweckung, weil wir schon alles hätten. Die Zu-viel-isation hat den Mangel nach Wolfgang Frick abgelöst. Bei seinen Zuschreibungen sei ihm neben den beruflichen jene, dass er ein Familienmensch sei, ganz wichtig.
Er selber ist der Jüngste von neun Kindern, und heute ist er wiederum Vater von vier Kindern. Das Aufwachsen seiner Kinder mitzuerleben und sie sich in ihren Talenten entfalten sehen, sei ein wahres Geschenk, sagt ein sichtlich dankbarer Wolfgang Frick.
Der gebürtige Frastner (Frastanzer) ist ein klassischer Grenzgänger und sitzt täglich mindestens eineinhalb Stunden im Auto. Der Marketingspezialist und Vorstand diktiert bei seinen Autofahrten ganze Bücher. So mache er in Staus und bei verkehrstechnischen Blockaden aus der sprichwörtlichen Not eine Tugend.
Kritisch beäugt der Vorarlberger den von der Schweizer Politik unterstützten Einkauftourismus der Schweizer in die Nachbarländer. Da fließe alles in allem Kaufkraft in der schmerzhaften Höhe von 10 bis 12 Milliarden Euro jährlich ab. Eine Summe, die dem Österreicher, der in der Schweiz mit dem Verkauf von Lebensmitteln seine Brötchen verdient, richtig wehtut.
Wolfgang Frick hat auch einige Ideen, wie man diesen Tourismus zumindest weniger schmackhaft machen könnte: Stichwort: Mehrwertsteuer Rückvergütung. Er spricht sich gegen eine Mehrwertsteuer-Rückvergütung für Schweizer Kunden aus, weil er sie nicht mehr zeitgemäß findet.