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21 Monate Corona-Maßnahmen: Drohen jetzt leere Regale?

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7

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Titel 21 Monate Corona-Maßnahmen: Drohen jetzt leere Regale?
Urheber/innen und Mitwirkende Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in] [GND ]
Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2021.10.28 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-26091
Gesamtwerk/Reihe Talk im Hangar-7

Information

Inhalt

[Senderinformation] Massive Preissteigerungen bei Energie, Baukosten und immer mehr Gütern des täglichen Bedarfs und eine tiefgespaltene Gesellschaft: 21 Monate Corona-Krise haben weltweit Spuren hinterlassen und auch für eine zunehmende Armut breiter Schichten gesorgt. Auch in Österreich schlagen Wirtschaftsexperten und Psychologen Alarm: Die unsichere wirtschaftliche Lage zwischen Kurzarbeit und akutem Fachkräftemangel und die Überforderungen im Alltag wirken sich zusehends auch auf die Psyche aus.

Steht unsere Wirtschaft vor weiteren tiefen Einschnitten, beeinträchtigt die Unterbrechung von wichtigen Lieferketten die Produktion von Waren? Drohen vor Weihnachten auch bei uns leere Regale? Müssen wir uns aufgrund einer merklich steigenden Inflation zusehends auf einen Verlust an Wohlstand und Lebensqualität gefasst machen? Können wir uns erneute Maßnahmenverschärfungen überhaupt noch leisten? Zu Gast: Der Salzburger Psychologe Manuel Schabus, der in einer neuen Studie vor einer dramatischen Zunahme häuslicher Gewalt warnt. Die Biologin und Publizistin Cornelia Stolze befürchtet eine weitere Spaltung der Gesellschaft und kritisiert eine Politik, die nichts aus den Fehlern der vergangenen 21 Monate gelernt habe und stattdessen noch immer auf falsche Maßnahmen setzt. Europa brauche tiefgreifende Reformen, um im globalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können, sagt Christoph Leitl (Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer), der sich für ein schnelleres Ende der Pandemie auch eine allgemeine Impfpflicht vorstellen kann. Vor allem sozial benachteiligte Menschen und untere Einkommensschichten hätten in den letzten 21 Monaten unter Corona gelitten, kritisiert Sozialmediziner und Autor Gerhard Trabert, der bei seiner täglichen Arbeit als Obdachlosenarzt nun auch eine Zunahme an Bedürftigen bis tief hinein in die Mittelschicht registriert.

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