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A schöne Leich – Sterben zu Habsburgs Zeiten

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Katalogzettel

Titel A schöne Leich – Sterben zu Habsburgs Zeiten
Urheber/innen und Mitwirkende Traxl, Maximilian [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2021.11.01 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Tod ; Österreichisch-Ungarische Monarchie ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-26144

Information

Inhalt

[Senderinformation] Zur Zeit der Monarchie hatten die Menschen ein viel engeres Verhältnis zum Tod als wir heute. Damals stellte sich noch keine moderne Medizin schützend vor die Bevölkerung. Krankheiten wie Syphilis oder Kindbettfieber grassierten, ohne dass irgendjemand Rat wusste. Auch Duelle und Selbstmorde rissen viele aus dem Leben, wegen Nichtigkeiten riskierte man den Tod und fand ihn auch oft genug. Umso sentimentaler fielen die Begräbnisse aus. Groß in Mode waren Nachtbestattungen bei Fackelschein. Auch die Obduktion von Leichen – ob kriminalistischer Hintergrund oder nicht – hatte damals in Wien Hochkonjunktur. Die Ärzte wollten dem Mysterium Tod auf die Spur kommen, koste es, was es wolle.

Zum heurigen Allerheiligenfest zeigt Gestalter Maximilian Traxl, wie die spätmonarchische österreichische Gesellschaft mit dem Tod und mit der Bestattung umgegangen ist, und zeichnet so das Psychogramm einer Epoche.

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