Frühstück bei mir [2020.05.03] - Sepp Schellhorn
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Katalogzettel
| Titel | Frühstück bei mir [2020.05.03] - Sepp Schellhorn |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stöckl, Claudia [Moderation]
[GND
]
Schellhorn, Sepp [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.05.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Interview ; Nachrichten ; Klima und Wetter ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-04040 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Österreich sperrt langsam auf, doch Kultur und Tourismus müssen weiter warten. Einer, der diese schwierige Situation von zwei Seiten kennt, ist Sepp Schellhorn, Hotelier, Gastronom, Kultur-Veranstalter und NEOS-Wirtschaftssprecher.
Er kritisiert unter anderem, dass Staatshilfen und Überbrückungskredite viel zu lange warten lassen: „Die Unternehmer sind verzweifelt, auch wenn sie Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter angemeldet haben. Keiner weiß, wann der das Geld, das er für die Gehälter vorstrecken musste, zurückerstattet bekommt.“
Claudia Stöckl hat Schellhorn in seinem Hotel Seehof in Goldegg im Salzburger Pongau besucht - seine Frau Susi führt das Haus, wenn er am Wochenende von den Parlamentssitzungen in Wien nachhause kommt, stellt er sich noch gerne in die Küche - schließlich war Schellhorn im Alter von 22 der jüngste Haubenkoch Österreichs. Bei einem Frühstück mit selbstgebackenem Roggenbrot und selbstgemachten Löwenzahnhonig erklärt der Hotelier, welche Schritte er jetzt für das Überleben von Tourismus und Gastronomie als unbedingt notwendig erachtet und wie die Gastronomen - trotz Maskenpflicht - die Gastfreundschaft wieder auferstehen lassen können.
In der 293 Jahre alten Gaststube seines Hotels, wo sich auch die Salzburger Kulturschaffenden treffen, erzählt über seinen Weg vom Wirtshauskind zum Spitzenkoch und Unternehmer - und, vor sieben Jahren, auch zum NEOS-Politiker. Seine Prognose für die Zukunft seiner Branche? „Es wird sicher bis 2023 dauern, bis sich der Tourismus halbwegs erholt hat.“
Er kritisiert unter anderem, dass Staatshilfen und Überbrückungskredite viel zu lange warten lassen: „Die Unternehmer sind verzweifelt, auch wenn sie Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter angemeldet haben. Keiner weiß, wann der das Geld, das er für die Gehälter vorstrecken musste, zurückerstattet bekommt.“
Claudia Stöckl hat Schellhorn in seinem Hotel Seehof in Goldegg im Salzburger Pongau besucht - seine Frau Susi führt das Haus, wenn er am Wochenende von den Parlamentssitzungen in Wien nachhause kommt, stellt er sich noch gerne in die Küche - schließlich war Schellhorn im Alter von 22 der jüngste Haubenkoch Österreichs. Bei einem Frühstück mit selbstgebackenem Roggenbrot und selbstgemachten Löwenzahnhonig erklärt der Hotelier, welche Schritte er jetzt für das Überleben von Tourismus und Gastronomie als unbedingt notwendig erachtet und wie die Gastronomen - trotz Maskenpflicht - die Gastfreundschaft wieder auferstehen lassen können.
In der 293 Jahre alten Gaststube seines Hotels, wo sich auch die Salzburger Kulturschaffenden treffen, erzählt über seinen Weg vom Wirtshauskind zum Spitzenkoch und Unternehmer - und, vor sieben Jahren, auch zum NEOS-Politiker. Seine Prognose für die Zukunft seiner Branche? „Es wird sicher bis 2023 dauern, bis sich der Tourismus halbwegs erholt hat.“