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Pflege in Not! Hilfe für Helfer, Fehlanzeige?

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Titel Pflege in Not! Hilfe für Helfer, Fehlanzeige?
Titelzusatz Servus TV Reportage [2022.02.10]
Urheber/innen und Mitwirkende Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2022.02.10 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Reportage ; Werbung ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-27371

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die diplomierte Krankenpflegerin Alexandra Gferer hat für eine repräsentative Studie selbst knapp 2500 Gesundheits- und
Krankenpfleger in ganz Österreich befragt. Die Ergebnisse sind schockierend: 45 Prozent denken mmer wieder über einen Berufsausstieg nach.

Ihr Blick in die Zukunft ist düster: "Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, dann bricht die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zusammen. Dann ist das nicht mehr aufrechtzuerhalten oder zumindest nicht mehr in der
Qualität, wie wir uns das wünschen. "Weil so viele Pflegekräfte in Österreich fehlen, werden sie im Ausland angeworben, sie sind vor allem in der 24h Betreuung tätig.

Mehr als 800 Agenturen vermitteln die Betreuerinnen, meist aus der Slowakei und Rumänien an Pflegebedürftige. Für die Agenturen ein profitables Geschäft, es handelt sich um ein freies Gewerbe. Eine Agentur anzumelden, ein Kinderspiel.

Die Betreuerinnen sollen rund um die Uhr zur Verfügung stehen und werden mit Hungerlöhnen abgespeist, kritisiert Jürgen Holzinger, Obmann des Vereins "Chronisch krank": "Wenn man sich anschaut, was die Betreuerinnen hier in Österreich bezahlt bekommen.

Also wenn sie hier 50, 60, 70 Euro am Tag bezahlt bekommen, dann ist
das aus meiner Sicht schon ein moderner Menschenhandel." Eine Impfpflicht könnte die Personalnot jetzt weiter verschärfen Jeder Einzelne, der aufhört, ist für das System eine Katastrophe ― warnen Experten.

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