zurück

Navigation

Suchen

Lust auf's Leben - Kultur aus allen Richtungen [2019.02.17]

Mediathek

Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.

Katalogzettel

Titel Lust auf's Leben - Kultur aus allen Richtungen [2019.02.17]
Titelzusatz Blues - der Soundtrack einer Ära ; Teil 1
Urheber/innen und Mitwirkende Huemer, Michael [Moderation]
ORF Radio Oberösterreich [Sendeanstalt]
Datum 2019.02.17 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Moderne Musikformen - Blues ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-04458

Information

Inhalt

[Senderinformation] „Lust aufs Leben“ steht in den kommenden Wochen ganz im Zeichen des „Blues - der Soundtrack einer Ära“. Michael Huemer widmet sich in vier Teilen der Geschichte dieser faszinierenden Musik. Im fünften Teil geht es um den „Blues in Linz“.

In vier einstündigen Teilen wird die Geschichte eines Musikstils erzählt, der im Jazz und in der Rockmusik, im Soul und im Funk, im Disco-Sound und in anderen Sparten der Popmusik seine Spuren hinterlassen hat: der Blues. Es ist gewissermaßen ein Streifzug durch die Welt der afroamerikanischen Musik, ausgehend von seinen Anfängen seit der Verschleppung der afrikanischen Sklaven bis hin zur Entwicklung einer schwarzen Untergrundkultur in den Südstaaten.

Die Entwicklungslinien des Blues sind vielschichtig, wie sich sich entwickelt, vervielfältigt und verbreitet hat, das kann man in diesen vier Teilen nachhören. Insgesamt 43 klassische Bluessongs aus den 20er- bis in die 50er-Jahre sind zu hören, die meisten davon aus meiner privaten Schallplattensammlung. Seinen Siegeszug durch die Vereinigten Staaten trat der Blues in den Jahren unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg an. Einer seiner wichtigsten Bestandteile ist der Takt, der sich durch einen gleichmäßigen betonten Rhythmus auszeichnet.

Im Laufe der Zeit bildete sich eine bestimmte Form des Blues mit zwölf Takten heraus. Der zweite wichtige Bestandteil dieser Musikgattung ist der Gesang. Er ist meistens voller urwüchsiger Emotionen, die einfachen Texte wurden oft spontan erfunden und handelten von den Freuden und Härten des Lebens. Die Instrumentierung ist ein weiteres Merkmal des Blues, sind doch im frühen Blues das Banjo, die Gitarre und die Mundharmonika die am meisten verwendeten Instrumente.

Teil 1: „Every day I have the Blues“
In den frühen 20er-Jahren wurden die Schallplattenaufnahmen von weiblichen Sängerinnnen dominiert. Die meisten dieser Künstlerinnen wie Bessie Smith, Ida Cox, Ma Rainey, Mamie Smith begannen in Varietés, Medicine Shows, Vaudevilletheatern. Sie waren mit Stimmen ausgestattet, die so laut waren, dass man sie auch ohne Verstärker gut hören konnte.

Sie zählen zu den Vertreterinnen des „klassischen Blues“. Erst Mitte der 30er-Jahre tauchen die ersten Platten mit männlichen Bluesmusikern wie Papa Charlie Jackson auf, der zur Entstehung eines ziemlich ausgelassenen Stils beitrug: der Hokum-Blues.

Download


Metadaten
Mediathek Logo