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Die Macht des Wassers - 20 Jahre nach der Jahrhundertflut

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild

Katalogzettel

Titel Die Macht des Wassers - 20 Jahre nach der Jahrhundertflut
Urheber/innen und Mitwirkende Friess, Robert [Gestaltung]
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF Landesstudio Niederösterreich [Produzent]
Datum 2022.07.10 [Sendedatum]
Schlagworte Natur ; Dokumentation ; Gewässer ; Klimawandel ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-28844
Gesamtwerk/Reihe Österreich-Bild

Information

Inhalt

[Senderinformation] In einem „Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Niederösterreich schildern Betroffene 20 Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 die Ereignisse von damals.

Es begann in der Nacht zum 7. August 2002 - eine Flutkatastrophe, die als Jahrhundertflut in die Geschichte einging. Im nordwestlichen Waldviertel fiel so viel Regen, wie normalerweise in einem Jahr. Das Hochwasser kam in zwei Wellen, zunächst konnten die Stauseen am Kamp die gewaltigen Wassermassen nicht mehr halten. Tausende Menschen mussten entlang des Kamps ihre Häuser verlassen, Bewohnerinnen und Bewohner mussten mit Hubschraubern aus ihren Häusern geborgen werden. Während die Aufräumarbeiten begannen, setzte neuerlich starker Regen ein. Diesmal kam das Hochwasser auch an der Donau. In Krems hielt der Hochwasserschutz. Weissenkirchen, Melk und Ybbs wurden wie viele andere Gemeinden überflutet. Erst am 15. August ging das Wasser überall zurück.

Die Schäden des Jahrhunderthochwassers waren enorm. 10.000 Häuser in ganz Niederösterreich waren betroffen, 11.000 Menschen mussten evakuiert werden. Der Gesamtschaden allein in unserem Bundesland: 950 Millionen Euro.

In einem „Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Robert Friess, Kamera: Helmut Muttenthaler) schildern Betroffene 20 Jahre danach noch einmal die Ereignisse von damals. Ihnen allen ist eines gemeinsam: die Angst, dass das Wasser wieder kommen könnte.

Folgen des Klimawandels
Seither wurden allein in den Hochwasserschutz 1,3 Milliarden Euro investiert. Die Prognosesysteme wurden verbessert, die Raumordnung wurde geändert, damit nicht mehr in gefährdeten Gebieten gebaut wird. Doch es drohen neue Gefahren. Gerade in den letzten Jahren haben bedingt durch den Klimawandel Starkregenereignisse zugenommen. Lokale Überschwemmungen etwa, die zu großen Schäden führen. Ausläufer eines Tornados in Tschechien haben im vergangenen Jahr schweren Schaden im Weinviertel verursacht.

Welche Lehren haben wir aus der Flutkatastrophe gezogen? Wie kann man sich selbst am besten schützen, um im Fall eines Hochwassers schlimme Folgen zu vermeiden? Wie leben die Menschen in den damals besonders betroffenen Regionen 20 Jahre danach? Diesen Fragen geht der Film aus dem ORF-Landestudio Niederösterreich nach.

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