zurück

Navigation

Suchen

Die Wahrheit über den Holocaust - Mordfabriken

Mediathek

Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.

Katalogzettel

Titel Die Wahrheit über den Holocaust - Mordfabriken
Titelzusatz Folge 4
Urheber/innen und Mitwirkende zdf info [Sendeanstalt]
Datum 2020.01.24 [Sendedatum]
2014 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Völkermord und Holocaust ; Zweiter Weltkrieg ; NS-Euthanasie ; Konzentrationslager ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-29722

Information

Inhalt

[Senderinformation] „Die Männer der Einsatzgruppen wurden nicht Anhand ihrer Mordlust ausgewählt oder aufgrund ihrer Erfahrung. Es sind Männer, die 19, 20 Jahre alt sind, mehr nicht. Diese Menschen waren, bevor sie den Einsatzgruppen zugeordnet wurden, keine geborenen Mörder. Es sind Menschen, die bei ihrem ersten Einsatz im Erschießungskommando nicht wissen, was sie tun sollen. Manchen wird sogar schlecht dabei.“ (Christian Ingrao, belgischer Historiker)

Die SS-Einsatzgruppen ermorden innerhalb weniger Monate mehr als eine Million Menschen im besetzten Teil Russlands. Dieses maschinelle Töten ist nur möglich, weil die Einsatzgruppen vor Ort Hilfspersonal rekrutieren können, das bereitwillig den Massenmord an ihren ehemaligen Nachbarn durchführt.

Trotz der unvorstellbar großen Zahl der ermordeten Juden geht der Nazi-Führung dieser Prozess nicht schnell genug – und belastet zudem die ausführenden Einheiten zu sehr.

Daher soll ein „schonenderer“ Weg des Mordens gefunden werden. In Deutschland wurden bereits zuvor Behinderte und Geisteskranke im Rahmen des Euthanasieprogramms, der sogenannten Aktion T4, mit Kohlenmonoxid getötet. Die Spezialisten für diese Verfahren werden nun an die Front geholt.

Chelmno, das erste Vernichtungslager der Nazis, führt Massentötungen mit Hilfe von Gaswagen durch. Doch weil auch diese Tötungsmethode nicht schnell genug ist, werden die folgenden Lager mit fest installierten Gaskammern ausgestattet:

„Das Lager von Belzec sollte eine Art Versuchslabor sein. Alle Methoden sollten getestet werden um die effizienteste Methode der Vernichtung auszuprobieren. Die ersten Gaskammern des Lagers befanden sich in einem Gebäude aus Holz, in dem man 700 Menschen gleichzeitig töten konnte.“ (Robert Kuwalek, polnischer Historiker)

Ihre perfide Perfektion erreicht die industrielle Tötungsmaschinerie der Nazis schließlich mit den Zyklon B gespeisten Gaskammern von Auschwitz-Birkenau.

Download


Metadaten
Mediathek Logo