Mein erster 1. Mai
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks ZickZack
Katalogzettel
| Titel | Mein erster 1. Mai |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stermann, Dirk [Gestaltung]
[GND
]
Malli, Albert [Moderation] ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt] Arbeiter-Sängerbund Döbling |
| Datum |
1989.05.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-32950 |
| Gesamtwerk/Reihe | ZickZack |
Information
Inhalt
Der 1. Mai wird seit 1890 gefeiert. Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Schlaf, acht Stunden Freizeit war die Forderung. 1890 waren 150.000 Menschen im Wiener Prater bei den Kundgebungen. Das Selbstbewußtsein der Arbeiterschaft wuchs. Die Zahl der Arbeitervereine ist in den nächsten Zahlen gestiegen. Emmi und Walter Steiner vom Arbeitersängerbund Döbling erzählen von ihrem ersten 1. Mai, Ende der 1920er Jahre, über die Liebe, mit der die Fahrräder geschmückt wurden, über den Jubel der Arbeiter in Wien auf der Ringstraße. Der 82jährige Franz Breuer spielt beim Mandolinenverein Florisdorf, er war schon als Kind beim ersten Mai dabei. Er fühlt sich heute noch der Arbeiterklasse zugehörig. 1934 wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs unter Dollfuß verboten. Sängerbund Döbling Franz Breuer/Mandoline