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Hanns Eisler 1898–1962 - Hollywood Elegien

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Katalogzettel

Titel Hanns Eisler 1898–1962 - Hollywood Elegien
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Kamerun, Schorsch [Regie] [GND ]
Reed, Angie [Sprecher/in] [GND ]
Petri, Nadja [Sprecher/in] [GND ]
Gavajda, Peter [Sprecher/in]
Hörspielpark [Label]
WDR [Produzent]
Datum 2003 [Produktionsdatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
CD [Compact Disc]
Nummern 9783941998230 [Produktnummer]
Signatur 8-54737

Information

Inhalt

Los Angeles, 1942: Der Komponist Hanns Eisler, seit neun Jahren auf der Flucht vor den Nazis, sitzt mit seiner Frau Lou in einem schäbigen Hotel und komponiert Lieder nach Gedichten über das Exil von Bertolt Brecht. „Man ist nicht ungestraft in Hollywood. Man muss das einfach mit beschreiben. Und Brecht (...) brachte mir dann – ich glaube – acht Hollywood Elegien.“ Entstanden sind schroffe Lied-Miniaturen, die sich energisch in Inhalt und Form den Vorgaben der Traumfabrik widersetzen.
Schorsch Kamerun hat um die Elegien herum eine Revue konzipiert, die sich in kraftvollen Bildern mit den Erniedrigungen des Exils und der Korruption der kalifornischen Traum-Welt-Herstellung auseinandersetzt. „Wir wollen die damalige Situation der (Künstler-) Emigranten rund um die McCarthy-Ära anhand der Stimmung und der Texte aus dem ,Hollywooder Liederbuch‘ in einen für uns heute begehbaren USA-Abdruck übertragen, um so die ganze Old McDonalds Neo-Farm mit ihren aufgefüllten Zellstoffkörperschachteln, Legehähnchen und Busenhennen, mit somit völlig neu gemischten Gefühlen zum Klingen und Tanzen zu bringen. Ganz so, als würden wir irgendetwas von diesen Versprechungen beherrschen.“

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