Durch das Ozonloch strahlt der Tod (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Durch das Ozonloch strahlt der Tod (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Brand, Martina [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1993.07.03 [Sendedatum] 1992.09.12 [Erst-Sendedatum] |
| Schlagworte | Technik ; Wissenschaft und Forschung ; Feature ; Umweltverschmutzung ; Ingenieurswissenschaften ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33551 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Es begann mit einem durchschlagenden Erfolg. Der Auftraggeber hieß General Motors, der Erfinder, Thomas Midgley. Es ging um Kühlschränke. 1929 suchte man einen Ersatz für Ammoniak. Ungiftig und nicht brennbar sollte er sein. Ironie der Geschichte. In dem selben Jahr, in dem Midgley - unschuldig stolzer Erfinder - die Umweltbombe FCKW der Nachwelt vermachte, in dem selben Jahr fand in Paris die erste internationale Konferenz über das atmosphärische Ozon statt. Heute erzählt man sich, daß Thomas Midgley mit seinem Forschungsteam von der Entwicklung bis zur Präsentation gerade mal zwei Tage brauchte. Durchaus möglich, denn erfolgsgewohnt war er. Nur sieben Jahre zuvor hatte er entdeckt, daß durch die Beigabe von Blei in Benzin das sogenannte Klopfen in Verbrennungsmotoren verhindert werden kann. Mit anderen Worten: Midgley hatte - allerdings ohne sich der Wirkung recht bewußt zu sein - schon vor seiner Präsentation 1929 in der Industrie- und Umweltgeschichte bleibende Spuren hinterlassen.