Die Marchfranzosen: Zucker aus Hohenau, süß-sauer (1)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Die Marchfranzosen: Zucker aus Hohenau, süß-sauer (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Weber, Ernst [Gestaltung]
Harmannstein, Ernst [Sprecher/in] [GND ] Friedl, Fritz [Sprecher/in] [GND ] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.11.30 [Sendedatum / Wiederholung] 1993.11.27 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Wirtschaft ; Feature ; Arbeitslosigkeit ; Ernährung ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Hohenau an der March
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33595 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Eine Zuckerfabrik prägt seit 125 Jahren das Ortsbild von Hohenau - und die Bewohner, die "Ruamzutzler", wie sie von den bäuerlichen Nachbargemeinden genannt werden. Durch die Lage an der Grenze und den Bedarf an Saisonarbeitern durchmischte sich die Dorfbevölkerung mit Tschechen und Slowaken. Die "Marchfranzosen", wie sich die Hohenauer wegen ihres eigentümlichen Dialektes wegen selbst nennen, erzeugen Zucker für Österreich und für die Welt, das macht sie stolz und selbstbewußt. Doch durch einseitige Wirtschaftspolitik und den eisernen Vorhang entstand ein wirtschaftlich totes Gebiet - 25 % der Hohenauer pendeln zur Arbeit nach Wien, die Abwanderungsrate ist hoch. Trotzdem, die Hohenauer feiern ihre Feste, und sie fallen: Der Mangel an beruflicher und privater Perspektiven verursacht erschreckend hohe Selbstmordraten. Nach der Öffnung zum Osten schlug die Fabrik eine Brücke zum Gütertransport in die Slowakei. Nach heftigen Diskussionen entschieden sich die Hohenauer für die Öffnung der Brücke zum Personenverkehr: Eine aktuelle Brückenschau nach zweijährigem Betrieb des Grenzüberganges.