Staudachers Ende oder Die Suche seines Sohnes Markus nach der verlorenen Ehre
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Katalogzettel
| Titel | Staudachers Ende oder Die Suche seines Sohnes Markus nach der verlorenen Ehre |
| Titelzusatz |
Eine ländliche Geschichte über einen Mord ohne Folgen |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schiller-Linden, Silvana [Gestaltung]
[GND
]
Schiller, Christian [Gestaltung] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1995.06.10 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Justiz und Rechtswesen ; Straftaten ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33636 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Am 7. Juni 1945 wird der 39-jährige Landwirt Erwin Staudacher Opfer eines gemeinen Hinterhalts: Vier Mühlviertler Bürger erschießen den wehrlosen Landwirt. Diese Tat wird damals in den Akten als Urteil eines Volksgerichtshofes bezeichnet und bleibt ohne Folgen. Staudacher vereinigt viele Merkmale in sich, die auf die Schönauer Bürger provozierend wirkten: Als Zugereister konnte er nie einer der "Ihren" werden, er war mit einer Deutschen verheiratet und gebildeter als die meisten Bauern im Mühlviertler Ort Schönau. Die Front gegen den Staudacher spitzt sich zu, als er sich als überzeugter Antifaschist bezeichnet und nach dem Krieg mit den KZ-Russen angeblich plündert. Heute, genau 50 Jahre nach seinem Tod führt Erwin Staudachers Sohn Markus einen erbitterten und besessenen Kampf um die verlorene Ehre des Vaters zu retten: Er sieht in ihm nämlich keineswegs einen Plünderer und Verbrecher, sondern einen "heldenhaften Michael Kohlhaas", und das gilt es zu beweisen.