Mindestens neunundzwangzigmal täglich "O sole mio". Leben in Venedig (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Mindestens neunundzwangzigmal täglich "O sole mio". Leben in Venedig (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Reski, Petra [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.07.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Kultur ; Feature ; Vokalmusik - Kunstlied ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Venedig
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33665 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Sie wollen nach Venedig fahren? Der Gondoliere soll singen? Achten Sie auf Petra Reski - sie ist unsere Autorin und lebt in Venedig. San Marco, direkt an einem der Kanäle. Nach Venedig kommen jedes Jahr fünf Millionen Besucher. In Venedig gibt es 447 Gondolieri, 30 Serenadensänger, 30 Akkordeonspieler. In der Hochsaison werden die Kanäle zwischen San Marco und dem Canale Grande täglich von 150 Gondel-Serenaden beschallt, die Venezianer fühlen sich nur noch als Statisten. Die einen schreiben hundert Briefe an das Wasserverordnungsamt, um wenigstens nach 23 Uhr das Singen verbieten zu lassen, die anderen lauern den Gondeln auf und beschallen den Kanal mit Techno-Versionen von "O sole mio". Auch Petra Reski trieb die Verzweiflung zur Tat: Sie schüttete einige Eimer Wasser aus ihrem Fenster. Der Kampf tobt - fino alla morte. Und auf dem Schlachtfeld finden wir Petra Reski, ein Mikrophon in der Hand.