Und dann singt die Seele einfach mit
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Und dann singt die Seele einfach mit |
| Titelzusatz |
Thereminvox. Feature über ein geheimnisvolles Musikinstrument |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pressler, Elke [Gestaltung]
Kawina, Lidija [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.03.22 1998.08.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Feature ; Elektroakustische Musik ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33683 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
"'Ätherophon', so nannte Lev Termen sein Instrument am Anfang", erzählt Großnichte Lydia Kavina stolz. "Später wurde es dann 'Thereminvox' genannt. Das ist eine Box mit zwei Antennen, und der Spieler spielt das Instrument ohne es zu berühren!" Lydia Kavina lebt seit Jahrzehnten mit der Thereminvox, mehr noch: sie lebt für das Instrument. Die junge Russin erzählt gern die abenteuerliche und spannende Geschichte dieser fast vergessenen Erfindung, erzählt vom 22-jährigen Tüftlergenie Lev Termen, der 1920 seinen singenden Zauberkasten öffentlich vorstellt und Lenin damit entzückt. Sie erzählt vom Siegeszug dieser Klangmaschine durch Europa und von der Spionagetätigkeit ihres Erfinders in New York und seinem spurlosen Verschwinden 1938. Neun Jahre später, nach Jahren im Gulag, taucht Lev Termen wieder auf. Er hatte mittlerweile die Wanze erfunden, wofür sich wiederum Genosse Stalin sehr interessiert. 1993 schließlich, mit 97 Jahren, stirbt Lev Termen. Doch da hatte Lydia Kavina bereits das Erbe ihres Großonkels angetreten. Nun reist sie mit dieser brummenden, zwitschernden und singenden Stimme aus dem Äther durch die Welt.