Der Friedrichshof. Vom Scheitern einer sozialen Utopie
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Der Friedrichshof. Vom Scheitern einer sozialen Utopie |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lehner, Norbert [Gestaltung]
Schinkovits, Stefan [Gestaltung] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1997.12.13 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Friedrichshof
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33702 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Anfang der 1970er-Jahre gründete der Wiener Aktionist Otto Mühl auf einem Bauernhof im Nordburgenland die Aktionsanalytische Organisation. Ziel dieser Kommune war die Verwirklichung einer alternativen Lebensform mit Gemeinschaftseigentum und freier Sexualität. 1992 wurde Otto Mühl wegen Beischlafs mit Unmündigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Aus dem Hof wurde eine Wohnungsgenossenschaft, die ehemaligen Kommunarden sind zum Großteil in die früher von ihnen verabscheute Kleinfamiliengesellschaft zurückgekehrt. In dem Feature von Norbert Lehner und Stefan Schinkovits erzählen Kommunarden über das Scheitern des Experiments am Friedrichshof und über die Probleme bei der Aufteilung des Kommunenvermögens, das unter anderem aus einer wertvollen Kunstsammlung besteht.