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Die Karawane der Tuwiner - Auf Kamelen durch die Mongolei

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Die Karawane der Tuwiner - Auf Kamelen durch die Mongolei
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Seeger, Heidrun [Gestaltung]
Kling, Rainer [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998.03.21 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Feature ; Reise ; Radiosendung-Sendematerial
Örtliche Einordnung Mongolei
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33708
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Seit Dschingis Khan hat es so etwas in der Mongolei nicht mehr gegeben. Anfang Mai 1995 zogen 150 Menschen mit 300 Pferden und 135 Kamelen quer durch die endlose Weite der mongolischen Steppe in die Berge des Hoch-Altai im äußersten Westen der Mongolei. Die Karawane der Tuwiner ist der spektakulärste Versuch eines vom Aussterben bedrohten, in der Mongolei weit verstreut lebenden Volkes, in die Heimat der Vorfahren zurückzukehren. Jahrzehntelang wurden die Tuwiner, ihr Brauchtum und ihre Sprache in der "Mongolischen Volksrepublik" unterdrückt. Auch für traditionelles Nomadenleben war im "sozialistischen Außenposten" der UdSSR kein Platz. Nach dem Zerfall der UdSSR hat sich auch die Mongolei 1990 vom Sozialismus verabschiedet - das Land versucht sich in Demokratie und Marktwirtschaft. Nun hoffen die Tuwiner im Altai-Gebirge, das in alten Volksliedern und Stammesmärchen als "gelobtes Land" verehrt wird, zur alten Lebensweise der Nomaden, zur eigenen Sprache und Kultur zurückzufinden. Fast 2.000 unwegsame Kilometer legten sie dafür zurück. Die Reise dauerte 62 Tage und strapazierte Menschen und Tiere bis an die Grenzen ihrer Kräfte.

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