Im Krater des versunkenen Vulkans
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Im Krater des versunkenen Vulkans |
| Titelzusatz |
Leben und Überleben in der südjemenitischen Hafenstadt Aden |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Wimmer, Emil [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.07.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Urbaner Raum ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Aden
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33717 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
"Ein schrecklicher Felsen ohne einen einzigen Grashalm", schrieb Arthur Rimbaud über Aden. Die südjemenitische Hafenstadt, wo er den Großteil seiner letzten 11 Lebensjahre verbrachte, war für ihn "der widerwärtigste Ort der Welt". Der Hafen, im Krater eines abgesunkenen Vulkans, war damals aber nach New York der meistfrequentierte Hafen der Welt - noch vor Hongkong oder Singapur. Doch nach 1967 ging es steil bergab. Abzug der Briten, Einführung des Sozialismus und Schließung des Suez-Kanals: das war zu viel auf einmal. Seit 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung und dem Ende des Sozialismus, erholte sich die Stadt. Doch der Bürgerkrieg von 1994 brachte erneut einen schweren Rückschlag. Unter anderem wurde die einzige Bierbrauerei auf der arabischen Halbinsel zerstört. Heute ist Aden ein Experimentierfeld: die Arbeitslosigkeit beträgt 75 Prozent, zugleich wird der Hafen zum größten Containerhafen des Mittleren Ostens ausgebaut, und die Statue von Queen Victoria, die sich einst an der Landungsbrücke befand, wurde im Garten des neugegründeten British Council in der Ho-Chi-Minh-Straße aufgestellt ...