Wie Korea geteilt wurde ... und warum Wiedervereinigung so schwer fällt (2)
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| Titel | Wie Korea geteilt wurde ... und warum Wiedervereinigung so schwer fällt (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schauen, Ulrich [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.08.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Korea, Demokratische Volksrepublik
Korea, Republik |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33720 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder Spezial |
Information
Inhalt
Die historische Parallele ist nicht zu übersehen. Doch während die beiden deutschen Staaten mittlerweile wiedervereint sind, sind in Korea allenfalls zarte Annäherungsversuche zu konstatieren. Nichtsdestotrotz bereitet sich Südkorea seit Jahren auf eine Wiedervereinigung mit dem kommunistischen Norden vor. Doch mehr als in Deutschland steht einer Vereinigung die unterschiedliche Geschichtsauffassung der beiden Staaten entgegen. Wobei man in Seoul selbst vor Stasimethoden nicht zurückschreckt, um eine offene Diskussion über die eigene Geschichte zu verhindern. Der Stein des Anstoßes: Die von den USA eingesetzte Militärregierung der Jahre 1945 bis 1948 unterdrückte unabhängige politische Bewegung im Süden und beließ die alten Kollabarateure der ehemaligen japanischen Kolonialherren an den Schalthebeln der Macht. Im Norden des Landes hingegen versammelten sich - mit Unterstützung der Sowjetunion - die Antikolonialisten. Vor genau 50 Jahren kam es zur Spaltung des Landes. Am 15. August 1948 konstituierte sich die Republik Korea im Süden, die Demokratische Volksrepublik im Norden sollte wenige Wochen später folgen. Als Grenze wählte man, da keine natürliche vorhanden war, den 38. Breitengrad - heute die vermutlich undurchlässigste Grenze der Welt.