Der Absturz
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Der Absturz |
| Titelzusatz |
Eine Grenzerfahrung - erlebt von Johannes Groschupf |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Groschupf, Johannes [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.10.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Unfälle und Unglücksfälle ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33722 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Am 14. März 1994 stürzt in der algerischen Sahara ein Helikopter ab. 14 Insassen sterben, einer überlebt. Als brennende Fackel rettet sich Johannes Groschupf, der Autor dieser Sendung, ins Freie. 80 Prozent seiner Haut sind verbrannt. An sich ein Todesurteil. Aber Johannes Groschupf lebt. Und langsam, sehr langsam, findet er auch ins Leben zurück. Mehr als ein Jahr bleibt er im Krankenhaus. Winzige Hautflecken werden transplantiert, neue Haut wird gezüchtet, Dutzende von Operationen sind unumgänglich. "Wozu soll ich aufstehen?", fragt Groschupf, "wozu soll ich gesund werden? Meine Lippen sind versehrt, mein Mund sitzt schief, mein Gesicht ist verbrannt." Später, bereits in die Anonymität der Großstadt entlassen, hat der Überlebende die Innenansicht dieser Grenzerfahrung zu Papier gebracht. Entstanden ist daraus ein Dokument von beklemmender Intensität, die Geschichte einer neuerlichen Menschwerdung, die nicht mehr erhofft, schließlich aber doch angenommen wird.