Die Leiden des Harald M.
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Die Leiden des Harald M. |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Lamine, Mahmoud [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1998.11.21 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Soziales ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33727 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Harald M. übte einige Berufe aus. Am liebsten aber war er Clown. Aus dieser Zeit stammt auch sein Einrad, mit dem er noch heute Tag für Tag zwei oder drei Stunden durch Wien fährt. Manchmal greift er zur Konzertina, seiner Clown-Ziehharmonika, und versucht so, seine Einsamkeit zu überwinden. Als Kind wird Harald M. regelmäßig geschlagen. Der Vater zwingt ihn auf Holzscheiten zu knien, hin und wieder steckt ihm eine Nachbarin, wenn er alleingelassen vor Hunger schreit, Schmalzbrote durch den Briefschlitz. Als Erwachsener hat Harald M. zehn Jahre lang gearbeitet und seine "Pflicht als Staatsbürger" erfüllt, bevor er 29-jährig, in eine psychiatrische Anstalt muß. Diagnose: Schizophrenie. Heute ist Harald M. Mitte Dreißig und wohnt in einem Obdachlosenheim in Wien.