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Gugging oder Die Kunst in gebundenem Zustand

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Gugging oder Die Kunst in gebundenem Zustand
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Lintschinger, Klaus [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998.12.19 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Bildende Kunst ; Feature ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Malerei ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33730
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Im Winter 1997/98 gerät das Haus der Künstler im psychiatrischen Krankenhaus Gugging in die Medien. Die Heimat international anerkannter Exponenten der Art Brut, der "zustandsgebundenen" Kunst, wie Hauser, Walla, Garber und Tschirtner sei von der Schließung bedroht. Im Vorfeld der niederösterreichischen Landtagswahlen entsteht ein Medienwirbel um das Anfang der 1960er-Jahre vom Psychiater Leo Navratil initiierte, erfolgreiche Experiment über Kunst und Wahnsinn. Rundum tun sich Fragen auf: Wem gehören die "Gugginger" - der Kunst oder der Psychiatrie? Oder: Sind sie psychiartrische Patienten, deren Psychosen die Kunst schaffen oder sind sie Künstler, die psychiatrische Patienten sind. Und: Wem gehört ihre teilweise bedeutende Kunst? Rund um Politiker, Ärzte, Manager und Künstler, die nicht psychiatrischen sondern akademischen Instituten verpflichtet sind, dreht sich der Tanz um Genie und Wahnsinn. Ruhig in medikamentöser Gleichmut verharrt nur das Zentrum des Sturms, die malenden Bewohner des "Hauses der Künstler".

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