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Schatten. Schemen. Dämonen

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Schatten. Schemen. Dämonen
Titelzusatz Die Bildwelten des Max Weiler
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Zimmermann, Peter [Gestaltung] [GND ]
Menrad, Karl [Sprecher/in] [GND ]
Gasser, Wolfgang [Sprecher/in] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2001.02.03 [Sendedatum / Wiederholung]
1999.11.27 [Sendedatum]
Schlagworte Bildende Kunst ; Feature ; Portrait ; Malerei ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33754
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

"Ich habe Bilder gesucht, die mir gefallen haben, zu gestalten", sagte Max Weiler im Jahr 1986 rückblickend über seine Malerei. "Erst später, oft viel später, sah ich, daß so merkwürdige Figuren auf den Bildern sind. Da habe ich alle Bilder daraufhin angeschaut und sah Schatten, Schemen und Dämonen." Seit sieben Jahrzehnten arbeitet sich Weiler konsequent durch die Moderne des 20. Jahrhunderts, nie allerdings machte er dabei Konzessionen an Moden und Ideologien. Er zerstritt sich mit den öffentlichen Auftraggebern, etwa bei der Ausgestaltung der Theresienkirche auf der Hungerburg in Innsbruck oder des Innsbrucker Hauptbahnhofs. Weiler blieb zeitlebens ein Außenseiter. Vor allem durch sein - heute würde man sagen: esoterisches - Naturverständnis. "Ich habe das Geistige, das Gefühl der unendlichen Landschaft, das Gefühl des in der Landschaft spürbaren Unendlich-Mystischen durchgesiebt, durchgehämmert, geknetet und zu einer reinen Form gebracht - also wirklich gemacht." Natur verstehen bedeutet ihm Natur zu analysieren, sie in Elementarteile zu zerlegen, in Flächen und Flecken, in Bruchlinien und Strukturen. Cézanne und Kandinsky haben ihn ebenso beeinflußt wie Caspar David Friedrich und die chinesische Kunst.

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