Ich bin das Gefühl
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Ich bin das Gefühl |
| Titelzusatz |
Der Tänzers Vaslav Nijinsky in seinen Tagebüchern und den Erinnerungen seiner Frau Romola |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Sturm, Oliver [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.03.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Kultur ; Feature ; Portrait ; Tanz ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33764 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Nijinsky, den die Zeitgenossen "Gott des Tanzes" nannten, war der Schöpfer eines neuen Tänzertypus und hat mit seinen Choreographien und Rollen in Balletten wie "L’après-midi d’un faune", "Petruschka", "Le Sacre du Printemps" oder "Jeux" maßgeblich zur Entstehung des modernen Balletts beigetragen. Seine Tänzerkarriere war sensationell. In Paris und London trug man seinen Kostümen nachempfundene Mode, Cartier entwarf Schmuck nach Nijinskys "Pavillon d'Armide". Doch bereits im Alter von 29 Jahren wurde seine Laufbahn abrupt durch eine plötzlich ausbrechende Schizophrenie beendet. In den Tagen seiner beginnenden Geisteskrankheit schrieb Nijinsky Tagebücher, die seinen Kampf mit der Wirklichkeit auf bewegende Weise dokumentieren. Das Feature von Oliver Sturm montiert Passagen dieses Tagebuchs und Auszüge aus den Memoiren seiner Frau Romola gegeneinander. Schwerpunkt sind die drei Wochen des ausbrechenden Wahns in St. Moritz. Von dort ausgehend - und immer wieder dahin zurückkehrend - wird Nijinskys Leben erzählt, seine Lehrjahre an der Kaiserlichen Ballettschule in St. Petersburg, seine Beziehung zu Djagilew, seine Welterfolge mit den Ballets Russes und sein beginnender Verfall.