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Der letzte Dampfer nach New York. Notizen an Bord der "Queen Elizabeth II"

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

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Titel Der letzte Dampfer nach New York. Notizen an Bord der "Queen Elizabeth II"
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Mayer-Simeth, Dieter [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.04.15 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Feature ; Schifffahrt ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33767
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Lange vor den Flugtouristen gab es einen anderen Typus von Reisenden: Menschen, die Zeit hatten oder solche, die sich welche nehmen mußten. Denn lang dauerte sie allemal, die Reise über den großen Teich. Wer arm war oder vielleicht nicht ganz freiwillig reiste, tat dies im Zwischendeck eines in allen Fugen krachenden Kahns. Wer reich war konnte sich mit diskretem Luxus umgeben, in weichen Betten schlafen und zu den Klägen der Bordkapelle Champagner schlürfen. Das Aus kam für alle in den sechziger Jahren. Während die alten Luxusliner Namen wie "Michelangelo", "Bremen" oder "Queen Mary" trugen und der Stolz ihrer jeweiligen Nationen waren, hieß die Konkurrenz - banal und pragmatisch - "Lufthansa", "Panam", "Super Constellation" oder einfach "Jumbo". Allein die "Queen Elizabeth" fährt noch, zehnmal im Jahr, von Southhampton, manchmal auch ab Hamburg, nach New York. Die übrige Zeit des Jahres dient der Welt größtes Schiff als schwimmende Herberge für kreuzfahrende Touristen der siebenstelligen Einkommenskategorie. Fünf bis sechs Tage dauert die Reise. Etwa sechzehn mal so lang wie mit dem Flugzeug. Das Ticket aber kostet, je nach Saison und gewählter Klasse, zehn- bis dreissig mal soviel wie ein einfaches Flugbillet.

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