Die Stojkas - Eine himmeltraurige, aber österreichische Familiengeschichte
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Die Stojkas - Eine himmeltraurige, aber österreichische Familiengeschichte |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Siller, Ursula [Gestaltung]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2000.12.30 [Sendedatum] 2000.05.20 |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Portrait ; Familie ; Volksgruppe Roma und Sinti ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33774 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Sie stammen aus Indien. Geboren sind sie zufällig in Achau, Bad Fischau, Guntramsdorf oder Wampersdorf, angeblich auch in Kraubath, in Wien sowieso. Hier leben die, die nicht gestorben sind - in Auschwitz, Ravensbrück, Bergen-Belsen oder auch in Wien. Sie waren immer schon Händler, früher mit Pferden, später mit Teppichen. Und natürlich sind sie Künstler. Viele Geschichten, die von den Rome erzählt werden, beginnen auf der sogenannten Hellerwiese im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Seit dem 18. Jahrhundert war dieses Gebiet als Lagerplatz für Roma und Sinti bekannt. Auch die Stojkas waren dort oft anzutreffen. Heute heißt die Hellerwiese Belgradplatz. Wer ihn besucht wird dort einen roten Kastanienbaum finden. Gepflanzt von Karl und Mongo Stojka. Auf der Gedenktafel steht: "Im Jahr 1941 wurden alle Familien, Kinder, Frauen und Männer von diesem Platz weg von den Nationalsozialisten deportiert. Ihre Spuren verlieren sich im Gas."