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Der Glockner

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Der Glockner
Titelzusatz Eine steinerne Legende
Chronologie eines Aufstiegs
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Scholz, Nikolaus [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.07.01 [Sendedatum]
Schlagworte Natur ; Sport ; Feature ; Landschaft ; Radiosendung-Sendematerial
Örtliche Einordnung Großglockner
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33777
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Mit seiner Höhe von 3797 Metern ist der Großglockner der höchste Gipfel der österreichischen Alpen. Als vor 200 Jahren, am 28. Juli 1800, eine Handvoll Menschen zum ersten Mal auf dem Gipfel standen, galt dies schlichtweg als Sensation. Von Heiligenblut aus - ein Ort, der damals 12 Häuser zählte und gerade so viele Einwohner hatte wie die Erstexpedition Mitglieder - brachen die Teilnehmer unter der Leitung von Fürstbischof Salm von Gurk, dem höchsten Würdenträger der Kirche in Kärnten, auf. Eine Gesellschaft, bestehend aus Naturforschern, Repräsentanten der bürgerlichen Elite und vor allem Vertretern der Kirche, die nur ein Ziel vor den Augen hatte: den jungfräulichen Berg zu besteigen. "Niemand vor mir und niemand neben mir, niemand nach mir. Allein von der Menschheit verlassen auf einen himmelhohen Eisrücken. Man sagte mir vorher, die scharfe Luft auf dem Glocknergipfel macht engbrüstig, ich glaubte es nicht. Nun, ohne Seil fand ich diese Engbrüstigkeit in vollem Maße mit all ihrer Bitterkeit. Das Herz klopfte, daß ich es hören konnte; ich athmete schnell wie ein Sterbender. Ich hatte die Todesfurcht schon dreymal kennengelernt," notierte Pfarrer Joseph Orasch, ein Teilnehmer der Expedition, in seinen Aufzeichnungen. 200 Jahre später kritzelt der Autor der Sendung nur ein paar Worte in sein Notizbuch: "Bis auf die Haut durchnäßt, unbeschreiblicher Sturm". Wie Zigtausende vor ihm wollte auch er den Gipfel unter der Führung eines erfahrerenen Bergsteigers besteigen - und mußte angesichts des katastrophalen ...

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