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Jugendstil goes Underground - 100 Jahre Pariser Metro

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Jugendstil goes Underground - 100 Jahre Pariser Metro
Titelzusatz Stationen einer Reise durch den Pariser Untergrund
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Mayer-Simeth, Dieter [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2000.12.02 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Wirtschaft ; Feature ; Verkehr ; Bauen ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33793
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

Als im Herbst 1995 das Personal der Pariser Metro zu streiken begann - ein Streik, dem bald die Lastwagenfahrer und die Beschäftigten anderer Branchen folgten - brach im Streikgewohnten Paris ein selten erlebtes Chaos aus. Innerhalb eines Monats stand Frankreich am Rand einer wirtschaftlichen Katastrophe. Denn ohne Metro geht in Paris nichts, aber mit ihr manchmal auch nichts mehr. die Metro ist so unverzichtbar geworden, wie es sich ihre Planer wohl niemals hätten vorstellen können, als im Sommer 1900 die ersten Wagen Paris von Osten nach Westen durchratterten und der europäische Kontinent damit seine erste Untergrundbahn hatte. Nur London hatte sich dieses neumodische Verkehrsmittel schon zehn Jahre früher zugelegt; New York und Berlin mussten noch warten. Heute hat die Metro zwar nicht das längste, aber dichteste Verkehrsnetz weltweit, kein Pariser muss mehr als 600 Meter zu Fuß gehen, bevor er in den Untergrund abtauchen kann. Und manche der U-Bahnhöfe erkennt man immer noch an den eisernen Jugendstilbögen, die für Paris so typisch sind wie der Eiffelturm und Sacre Coeur.

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