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Die Jack-Zoufal-Show

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

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Titel Die Jack-Zoufal-Show
Titelzusatz Letzte Bänder eines ehemaligen Barmusikers
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Lissek, Michael [Gestaltung]
Grissemann, Christoph [Sprecher/in] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2002.03.23 [Sendedatum / Wiederholung]
2000.12.16 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33794
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

"Ist es denn überhaupt Gesang? Ist es vielleicht nicht doch nur ein Pfeifen?", fragt Kafka in seiner Erzählung Josephine, die Sängerin. Man mag sich dieser Frage anschließen, wenn man die Tonbänder hört, die noch bis vor kurzem im Blindenheim Harmonie im Zimmer Johann Zoufals standen. Kunterbunt geht es auf diesen Bändern durcheinander: Dada meets Helge Schneider, the very worst of Spike Jones im Crossover mit dem Schlagerkitsch der Roten Laterne von St. Pauli ... "Ich bin kein ausgesprochener Sprecher, sondern ein ausgesungener Sprecher", sagt Johann Zoufal von sich selbst. Der ehemalige Gitarrist und Barmusiker mit zweifelhaftem Ruhm in der Wiener Szene ist 1968 erblindet. Im selben Jahr entdeckt er die Möglichkeiten eines 8-Super-Revox-Tonbandes für sich und kreiert fortan in langen Nachtsitzungen eine fiktive Radiosendung für den ORF, den "Ortsender Radio Fünfhaus". Zoufal spielt alle Gitarrenstimmen selbst und begleitet sich dazu auf selbstgebauten Percussionsinstrumenten. Singen tut er auch. Er erzählt sein seltsames Leben, schüttelt die Buchstaben durcheinander und witzelt vor sich hin: Nichts für schwache Nerven. Erleben sie die Uraufführung der Jack-Zoufal-Show ...

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